Barcas individuelle Klasse machte den Unterschied aus

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European League - Gruppe A, 6. Spiel: FC Barcelona - ERG Iserlohn 7:2 (2:1)


(tg) Die Niederlage beim FC Barcelona war letztlich für den deutschen Meister ERG Iserlohn nicht abzuwenden. Doch die Leistung dürfte Trainer Jens Behrendt dennoch zufrieden gestimmt haben, schließlich hielt sein Team gut mit und musste sich nur der größeren Routine der Katalanen beugen, d ein den entscheidenden Momenten das sichere Auge für die Lücke hatten.


Die Startphase gehörte indes den Deutschen, die folgerichtig in Führung gingen. Sergio Pereira hatte von halbrechts abgezogen, Kai Milewski hielt den Schläger in den Schuss und fälschte gekonnt zum 1:0 ab (5.). Und der Treffer beeindruckte die Hausherren durchaus, denn sie hatten nach ihrem 15:1 im Hinspiel mit einer leichteren Aufgabe gerechnet.

Der Abwehrblock der Iserlohner stand vortrefflich, kaum einmal musste Schlussmann Patrick Glowka eingreifen. Und wenn doch, dann hatte er die Sache sicher im Griff. So musste Barcelona schon auf seine individuelle Stärke setzten, was völlig untypisch für die sicher kombinierenden Katalanen ist. Matias Pascual setzte schließlich zum Solo an, umkurvte die ERG-Abwehrrecken und traf per traf passgenau in den Knick – 1:1 (12.).

Der deutsche Meister allerdings ließ sich davon nicht beirren, blieb seiner Marschroute treu und hatte durchaus einige gute Chancen, die FCB-Tormann Sergi Fernandez jedoch allesamt abfischte. Allerdings hatte er durchaus mehr Einsätze zu verbuchen als sein Gegenüber Patrick Glowka… Dass Barcelona dennoch mit einer Führung in die Pause ging, war den Ballkünsten von Marc Gual zu verdanken, der im vollen Tempo den Ball kurz anlupfte und dann volley an Glowkas Kopf vorbei eindrosch (19.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Barcelona deutlich das Tempo, ohne jedoch wirklich eine Schwachstelle in Iserlohns defensive zu verursachen. Folglich war auch der dritte Treffer ein Produkt einer Einzelaktion, bei der Torschütze Lucas Ordonez noch das Glück hatte, dass Christopher Hegener seinem Schlussmann unglücklich die Sicht versperrte (29.).

Hätte wenig später Andre Costa seine Möglichkeit, zu verkürzen, genutzt, hätte die Partie womöglich noch einmal einen anderen verlauf bekommen können (31.). Dann aber zeigte Barcelona sein bekanntes Kombinationsspiel: Xavi Costa doppelte mit Lucas Ordonez und brauchte nur noch über die Linie zu drücken (36.).

Im Gegenzug verpasste Nils Hilbertz freistehend den zweiten Iserlohner Treffer, ehe Lucas Ordonez seinem Ruf Torjäger gerecht wurde und aus der Distanz die Lücke zum 5:1 fand (36.). Fünf Minuten später setzte Marc Gual schließlich mustergültig Nil Roca gekonnt in Szene – 6:1 (41.).

Abrer auch die Iserlohner können durchaus mit Schläger und Ball umgehen, wie Sekunden darauf Sergio Pereira demonstrierte: Der ERG-Kapitän scheiterte per Penalty zwar zunächst an Sergi Fernandez, behielt beim Nachschuss aber die Ruhe und lupfte den Ball gekonnt über den FCB-Torsteher, der dem Schützen anerkennend für sein gelungenes Kabinettstückchen applaudierte. Der Schlusspunkt war aber den Katalanen vorbehalten, Youngster Sergi Aragones schloss einen Sololauf zum 7:2 ab (47.).

FC Barcelona: S. Fernandez, A. Egurrola; M. Pascual (1), X. Costa (1), N. Roca (1), X. Barroso, S. Aragones (1), M. Gual (1), L. Ordonez (2), S. Llorca. - ERG Iserlohn: P. Glowka, T. Sato; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski (1), C. Hegener, S. Pereira (1), J. Fonseca, A. Costa. - Schiedsrichter: G. Andrisani / R. Strippoli (I).

Torfolge: 0:1 (5.) K. Milewski, 1:1 (12.) M. Pascual, 2:1 (17.) M. Gual, 3:1 (29.) L. Ordonez, 4:1 (33.) X. Costa, 5:1 (36.) L. Ordonez, 6:1 (41.) N. Roca, 6:2 (41./Penalty) S. Pereira, 7:2 (47.) S. Aragones. - Zeitstrafen: Barcelona 0 min - Iserlohn 0 min. - Teamfouls: Barcelona 9 – Iserlohn 4.

Hier gibts die Hiughlights im Video: https://www.youtube.com/watch?v=bHZogghpSNA
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