Bei den Iserlohn Roosters hat die neue Eiszeit begonnen

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Schon in der ersten Einheit gab es für die Spieler von Jari Pasanen Anweisungen an der Taktiktafel.
Iserlohn: Eissporthalle |

Am Montag bat Trainer Jari Pasanen die Mannschaft zum ersten gemeinsamen Eistraining in die Eissporthalle am Seilersee ein. Bis auf die beiden Ersatztorhüter Michel Weidekamp und Marc Fleischer war der gesamte Kader der Sauerländer an Bord.

Reges Treiben herrschte vor der ersten Einheit in der Kabine der Sauerländer. Die einen mussten noch ihren Schläger tapen, andere zogen sich Schnürbänder in ihre neuen Schlittschuhe, andere benötigten noch einen frischen Schliff. Alle zwei Minuten rief jemand nach einem Betreuer. „Das ist jedes Jahr so. Den meisten fallen solche Dinge immer erst fünf Minuten vor dem ersten Training ein“, blieb Chefbetreuer Günter Kapfer mit all seiner Erfahrung die Ruhe selbst. Um zehn Uhr ging es dann schließlich das erste Mal auf das Eis in der Iserlohner Eissporthalle, dessen Qualität in diesem Jahr außergewöhnlich gut sein soll. „Die Eismeister haben diesmal das Wasser nicht so dick aufgetragen, sondern Schicht für Schicht ganz dünn eingesprüht. Das macht sich sofort bemerkbar. Das Eis war in Iserlohn noch nie so gut wie jetzt“, schwärmt Günter Kapfer - und der hat in den vielen Jahrzehnten schon so manches „Softeis“ oder „Crushed Ice“ am Seilersee miterlebt.

Mike York bleibt Kapitän


Somit konnten sich die Spieler in ihrer ersten Einheit ein wenig mit ihrer neuen Ausrüstung vertraut machen und die Neuzugänge bekamen einen ersten Eindruck von ihrem neuen „Zuhause“. Am Donnerstag um 16.30 Uhr laden die Roosters dann alle Fans zum ersten öffentlichen Training in die Eissporthalle ein. „Das ist gerade für die neuen Spieler immer wieder ein wichtiger Moment. Sie erleben, wie viel Interesse die Fans an einem ganz normalen Training haben – sowas kann unglaublich motivierend sein“, betont Torhüter Mathias Lange. Gleichzeitig werden bei dem öffentlichen Training auch die neuen Trikots für die kommende Spielzeit vorgestellt. Eine Entscheidung ist bereits am vergangenen Wochenende gefallen. Mike York wird auch in diesem Jahr der Kapitän der Iserlohner sein. Das entschied Trainer Jari Pasanen: „Er hat letztes Jahr einen super Job gemacht und ist ein Vorbild für jeden Spieler. Dazu werden wir ein Kompetenzteam von fünf bis sechs Spielern bilden, von denen dann zwei das ,A‘ auf der Brust tragen werden.“
In den kommenden zwei Wochen stehen für die Spieler täglich ein bis zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, dazu zahlreiche Foto- und Pressetermine sowie Behördengänge und andere organisatorische Angelegenheiten. „Das werden die härtesten Tage des Jahres für die Jungs werden“, ist sich der Coach sicher. Dennoch bleibt dazwischen auch genügend Zeit, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Zum weiteren Teambuilding sollen dann die beiden Turnierteilnahmen in Bietigheim und Bremerhaven beitragen. Den ersten Test bestreiten die Sauerländer am 14. August in eigener Halle gegen die Krefeld Pinguine.
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