Bei NOMA Kangaroos U12 NRW stimmt die Richtung!

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Wenn man im 5. Spiel gegen den Zweiten mit exakt demselben Ergebnis unterliegt, wie im 2. Spiel gegen den Fünften, dann geht´s eindeutig bergauf. So war Coach Helgi Bencker recht zufrieden, dass seine Youngster dem erfahrenen Team aus Hagen 59 Punkte eingeschenkt hatten.
Die 97 kassierten will er nicht überbewerten, zumal alleine 20 davon in den letzten 5 Minuten durch die Heimreuse glitten, nachdem Captain David Pavljak beim ehrbaren Stand von 55:77 mit 5 Fouls von Bord gehen musste und die Kräfte seiner Crew erschöpft waren.
Doch von vorne: Nicht wenig überrascht waren die Zuschauer nach 4 Minuten, als die Minikangaroos mit 6:3 führten und der Gästecoach bereits zur Auszeit gebeten hatte. Die Defense stand nämlich passgenau und leichte Punkte waren nicht im Angebot. Da die Hagener aber auch die schwierigen trainiert hatten, entsprach das Viertelergebnis dem Klassenunter-schied. (12:20)
Auch im 2. Abschnitt mussten die Waldstädter für jeden Punkt zwei hinnehmen, doch war die Punktequalität nach guten Zuspielen wesentlich höher als die aus den letzten Begegnungen. (25:42).
Das „Sahnestück“ aber war das 3. Viertel, in dem jedes Kangaroo sich in der Verteidigung so engagiert einsetzte, dass sich sogar einige Fast-Break-Chancen nach Ballgewinnen öffneten. Die Erfahrung, dass es rund läuft, wenn alle hart arbeiten, war sicherlich wertvoll für den Teamgeist
der Iserlohner, und hätte der wesentlich Ältere der Volmestädter seine Mannen nicht zu einem 12:4 Lauf in den letzten 3 Minuten angetrieben, hätte das Viertel unentschieden enden können.(43:69)
Der Rest war Erfahrung, die man in diesem Fall lieber gegen einen starken Gegner machte, als zukünftig gegen solche auf Augenhöhe. Dumme Fouls, schlechte Pässe und selbsternannte „Neuaufbauspieler“ mit Ballverlusten zeigten ihre Folgen und lassen auf entsprechende Lerneffekte für die Zukunft hoffen. Als „Positiv-Ausreißer“ ist hier Florian Voss zu nennen, der mit unglaublich schnellen Beinen noch so manchen Schnellangriff des Gegners vereitelte und den für seinen Frustrationseffekt berüchtigten „Hunderter“ verhinderte.
Um denselben allerdings am nächsten Wochenende beim übermächtigen Tabellenführer in Wulfen zu vermeiden, müsste Im Zusammenspiel noch ein weiterer Schritt nach vorne gemacht werden.

Für die Kangaroos spielten:

Müjahid Can (), Damian Lupascu (), Marcel Kaufhold (4), Leo Maida (10), Magnus Metz (10), David Pavljak (33), Niko Renneis (2), Florian Voss( ),

Bericht: Helgi Bencker
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