Brück für drei Jahre wiedergewählt

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Ohne Gegenstimmen wählten die Mitglieder Wolgang Brück und Josef Jost als Clubspitze für die nächsten drei Jahre. Foto: Günther
 
Auch diesmal wurden die anwesenden Jubilare von Wolfgang Brück (li.) und Josef Jost (re.) wieder für ihre 20-jährige Mitgliedschaft geehrt. Foto: Günther

Eigentlich wollten sich die Protagonisten kurzfassen, aber am Ende war die 23. Jahreshauptversammlung des Iserlohner EC erst nach zwei Stunden zu Ende. Es gab dann doch einiges zu besprechen.

235 der aktuell rund 2670 Mitglieder kamen am Mittwochabend in die Iserlohner Hemberghalle und erlebten einen gut aufgelegten Clubchef Wolfgang Brück, der durchaus kritisch und deutlich noch einmal die vergangene Saison reflektierte. Unter dem Motto „Hochmut kommt vor dem Fall“ versuchte Brück die Hauptgründe für den unbefriedigenden 13. Tabellenplatz zu verdeutlichen. „Wir alle haben deutlich unterschätzt, wie wichtig ein Mann wie Mike York für eine funktionierende teaminterne Struktur ist. Nach den tollen letzten Jahren war diesmal in Teilen die menschliche Komponente der Neuzugänge - umgangssprachlich gesagt - für den Arsch. Wie ich hinterher erst erfahren habe, soll es zum Teil Exzesse auf Auswärtsfahrten gegeben haben. Da hat es die sportliche Leitung verpasst, die Leitplanken vorzugeben, in denen sich die Spieler zu bewegen haben. In Zukunft werde ich etwas enger an der Mannschaft sein, damit solche Dinge nicht noch einmal passieren.“

Roosters mit „nicht gerade kleinen Verlusten“

Neben der sportlichen Enttäuschung gab es in der letzten Saison auch wirtschaftlich nichts zu lachen für die Sauerländer. Zwar konnte der Hauptverein einen Überschuss von 4.464,58 Euro erwirtschaften, bei der GmbH sahen die nicht veröffentlichten Zahlen laut Brück aber wesentlich düsterer aus. „Wir haben nicht gerade kleine Verluste gemacht und das zeigt auch, dass wir uns jedes Jahr aufs Neue in einem wirtschaftlichen Kampf befinden. Allerdings kann ich mit Freude verkünden, dass sich demnächst im Sponsoring Bereich etwas Größeres tun wird. Namen kann ich noch nicht nennen, aber es ist bereits unter Dach und Fach.“

Zwei Neuzugänge und neuer Großsponsor unter Dach und Fach

Gleiches gilt im übrigen für die Kaderplanung. „Wir haben dort ja noch vier Stellen zu besetzen, wobei zwei Spieler bereits bei uns unterschrieben haben. Die Qualität dieser Spieler gibt mir durchaus die Hoffnung, dass wir in der kommenden Saison wieder den Sprung unter die ersten Zehn schaffen werden.“
In Bezug auf das Thema „zweite Eisfläche“ sagte der Clubchef: „Es hatte ja Gründe, warum wir den Mietvertrag für die Eishalle pro forma gekündigt hatten. Jetzt gibt es einen neuen zwei Jahresvertrag und ich hoffe, dass den Worten auch endlich mal Taten folgen, zumal die Gesellschafter ja bereit sind, sich an einem Bau zu beteiligen und in andere Projekte der Stadt wesentlich mehr Geld investiert wird.“
Stellung nahm Brück auch auf die aufkommende Kritik in Sachen „Auf- und Abstieg zur DEL“. „Es gibt dort klare Regeln und es kann nicht sein, dass zum dritten Mal in Folge die Auflagen nicht erfüllt werden, weil man einfach zu doof ist und es am Ende an einfachen Formalitäten scheitert. Ich wehre mich dagegen, dass man dafür uns den schwarzen Peter zuschiebt.“
Ohne Gegenstimmen und mit nur wenigen Enthaltungen wurden sowohl Wolfgang Brück, wie auch sein Vize Josef Jost, in ihren Ämtern von den Mitgliedern des IEC für drei weitere Jahre wiedergewählt. Ohne Gegenstimmen wählten die Mitglieder Wolgang Brück und Josef Jost als Clubspitze für die nächsten drei Jahre.
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