Das verflixte siebte Jahr - Ehe von Hock und den Roosters beendet

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Ein Kommentar von Björn Braun

Es hat schon einen faden Beigeschmack, wenn man überlegt, wie die Roosters sich von ihrem Mannschaftskapitän Robert Hock nach sieben Jahren trennen.

Ist diese Entscheidung erst nach dem letzten Spieltag gefallen? Wenn ja, dann muss man das Konzept von dem drei Jahresplan mal ernsthaft hinterfragen, denn eine klare Linie ist nicht zu erkennen. Oder haben die Verantwortlichen nicht den Mut so eine unbequeme Entscheidung schon vorher zu kommunizieren und ihrem Kapitän einen würdevollen Abschied zu ermöglichen? Nach sieben Jahren sollte dies doch das Mindeste sein!
Dass die Iserlohn Roosters dieses Jahr nichts mit den Pre-Playoffs zu tun haben, stand auch schon länger fest. Es scheint so, als ob die Verantwortlichen irgendetwas tun mussten und Robert Hock ein Bauernopfer ist. Und ein paar Stunden vor der Saisonabschlussfeier dies mit einer Meldung auf der Roosters Homepage unter „Weitere Personalentscheidungen getroffen“ den Fans zu präsentieren? Nein so geht man nicht mit seinem Kapitän nach so langer Zeit um. Vielleicht sollten die Roosters mal hinterfragen, wie so etwas nach außen wirkt und bei den Fans und potentiellen Spielern ankommt!
Es ist nur noch eine Frage der Zeit wie lange die Fans das alles so ruhig hinnehmen. Die Kritik an den M & M´s (Mason und Mende) unter den Anhängern wird immer lauter. Vielleicht muss man sich auch an diesen Stellen mal unbequeme Gedanken machen.
Ich wünsche mir für den Sommer, dass an diesen Problemen gearbeitet wird und man sich zur neuen Saison wieder auf das konzentrieren kann, was Hockey in Iserlohn ausgemacht hat. Leidenschaftliches, kämpferisches Eishockey!

Hintergrund:

Der Kapitän muss von Bord - Abschied von Robert Hock
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