Der 24-Stunden-Stadtwerke-Lauf rund um den Seilersee

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(Foto: Jonas Brockmann)
 
(Foto: Jonas Brockmann)

„Der Seilersee wird auch in diesem Jahr wieder die optimale Kulisse für unseren 24-Stunden-Lauf sein“, freut sich Initiator und Mitorganisator Bernd Nuß aus Menden auf die inzwischen 6. Auflage der Veranstaltung, für die die Stadtwerke Iserlohn als Hauptsponsor verantwortlich zeichnen.

Angeboten werden der klassische 24-Stunden-Lauf für Einzelteilnehmer und Staffeln ebenso wie zeitlich unterschiedlich begrenzte „Teilstrecken“.
Wenn das Wetter mitspiele, so der begeisterte Langstrecken-Läufer Nuß, könne die letztjährige Teilnehmerzahl noch einmal gesteigert werden. Von den 814 Aktiven im Jahr 2012 waren allein 303 Kinder beim „Kids-Lauf“ auf der Seepromenade für ihre Altersgenossen unterwegs gewesen.

Unter dem Motto „Auch Kinder wollen was bewegen“ startet der Kidslauf über die Seepromenade um 12.30 Uhr und endet um 15.30 Uhr mit dem Auszählen der gelaufenen Runden und einer kleinen Tombola. „Außer den Kindern der unterstützten Kitas und Schulen, die von Eltern und Mitarbeitern betreut werden, können auch ,fremde‘ Kinder gerne teilnehmen“, lädt Mike Kowalski, Marketingsprecher der Stadtwerke Iserlohn, herzlich zum Mitlaufen ein und ergänzt: „Es gibt eine gesonderte Meldestelle für den Kidslauf – ganz ohne Meldegebühr.“

Viele Ultraläufer am Start

Die „Ultraläufer“ (Ultra – länger als die Marathonstrecke), die aus der ganzen Republik und aus dem Ausland anreisen, starten als Einzelläufer in den drei offiziellen Wettkampfkategorien 24-Stunden-Lauf, 12-Stunden-Lauf oder 6-Stunden-Lauf. Die derzeitige Bestmarke in der Kerndisziplin 24-Stunden am Seilersee erreichte Cornelia Bullig bei den Frauen mit 207,7 km und Stu Thoms mit 220,2 km, beides in 2011. Dass Ultralaufen und insbesondere der 24-Stunden-Lauf in allen Altersgruppen besonders beliebt ist, zeigen die Jahrgänge in den Starterlisten. Bislang ältester Teilnehmer ist Jahrgang 1935, 20 Läuferinnen und Läufer in diesem Wettbewerb sind 60 Jahre oder älter.
Die Starterzahl für die Wettkampfkategorien ist auf 200 Läuferinnen und Läufer begrenzt und gilt als ausgebucht.

Was die Staffelwettbewerbe angeht, liegen die Anmeldezahlen für die 24-Stunden-Staffel mit sechs Teams für die 24-Stunden-Staffel und sieben Teams für die 2-Stunden-Staffel in einem überschaubaren Rahmen. Das „Youngster-Team-Running“, als 2-Stunden-Staffel neu im Programm für Jugendliche bis Jahrgang 1998, startet am Sonntag um 10 Uhr.
Die sogenannten „Free-Runner“, die völlig frei in ihrer persönlichen Zeiteinteilung sind und jederzeit ein- und aussteigen können, werden gesondert gewertet. Erstmalig werden in diesem Jahr die „Beneflitzer“ unterwegs sein. Für diesen besonderen Sponsorenlauf stehen von Samstag, 18 Uhr, bis zum

Benefiz-Läufe

Veranstaltungsende am Sonntag, 12 Uhr, ausreichend Startplätze zur Verfügung. Alle „Beneflitzer“ laufen zu Gunsten der Iserlohner Tafel „CariTasche“ und dabei zählt jede Runde.

Gezählt werden die Runden übrigens mithilfe eines Transponders, den jeder Läufer an der Kleidung trägt. Läuft er über die „Zählmatte“, wird eine Runde für ihn verbucht. „Jede der in den 24 Stunden erlaufenden Runden wird von den Stadtwerken Iserlohn in bare Münze für lokale Einrichtungen für Kinder und Jugendliche Iserlohn und Hemer verwandelt - aber auch für die beiden Kinderdörfer in Ost-Tibet im Rahmen des TADRA-Projektes; nach einem gerechten Schlüssel, versteht sich“, unterstreicht Kowalski die Intention des kommunalen Versorgers. „Über die Jahre sind so rund 31.000 € zusammengekommen.“

Neben dem Gemeinschaftserlebnis bei hoffentlich sonnigem Wetter und Spaß an der Bewegung an der frischen Luft steht also der „gute Zweck“ im Vordergrund. Inzwischen ist der Lauf um den Seilersee, der ursprünglich als einmalige Veranstaltung geplant war, für viele ambitionierte Sportler und Hobbyläufer als Highlight in der Region ein Muss. Dass aber durchaus auch Breitensportler ihren Spaß daran haben, in idyllischer Umgebung Runde um Runde zu drehen, ist aus den Teilnehmerlisten der letzten Jahre abzulesen: die individuellen sportlichen Schwerpunkte der einzelnen Teilnehmer sind bunt gemischt.

Die Begeisterung für den aktuellen Fitnesstrend „Zumba“ schlägt sich beim „Zumbathon“ am Samstag von 14 bis 17 Uhr nieder. Drei Stunden lang werden lateinamerikanische Rhythmen den Takt für den mitreißenden Sport auf der Bühne im Stadion angeben.
Die Schirmherrin der Veranstaltung, die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag MdB, hat zugesagt, die Läufer am Samstagmittag um 12 Uhr mit der „Starttröte“ pünktlich auf die Bahn zu schicken und wird auch bei der Siegerehrung am Sonntag um ca. 13.30 Uhr anwesend sein.
Aktive Teilnehmer werden von Fachleuten in Betreuungszelten auf bewährte Weise umsorgt, damit sie ihr gesamtes Potential ausschöpfen können. Besucher können sich derweil an Ständen mit einem herzhaften oder süßen Imbiss stärken, denn: „Auch Anfeuern macht hungrig“, lacht Kowalski und weist darauf hin, dass die Erlöse der ehrenamtlich organisierten Imbissstände natürlich den jeweiligen Einrichtungen zu Gute kommen.
Die Organisatoren bitten schon jetzt die Hobbyläufer um Verständnis, dass Nachmeldungen für die Zeit zwischen 12 und 18 Uhr aufgrund der bereits vorangemeldeten hohen Teilnehmerzahlen nicht mehr möglich sind. Mit etwas Glück lässt sich jedoch noch ein Platz in den vorangemeldeten Free-Teams ergattern.
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