Die Iserlohn Kangaroos haben das Viertelfinale im Visier!

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Am Ostersamstag steigt um 20 Uhr in der Arena Leipzig das zweite Spiel der Achtelfinalserie zwischen Leipzig und Iserlohn. Während die Gastgeber nach der Niederlage im ersten Aufeinandertreffen bereits mit dem Rücken zur Wand stehen, können die Iserlohner befreit aufspielen.

Der Ärger, dass man den Gegner in Spiel Eins durch eigene Unachtsamkeiten bei hoher Führung wieder aufgebaut hat, ist verflogen. Stattdessen überwiegt die Freude über den ersten so wichtigen Sieg.

„In den Playoffs kommt es nur darauf an, ob man gewinnt oder verliert. Der Rest ist erst mal nebensächlich“, stellte der Iserlohner Headcoach Matthias Grothe klar. Dass der Sieg verdient war, steht für ihn außer Frage: „Wir haben über drei Viertel lang richtig gut gespielt, nur im dritten Abschnitt waren wir nicht souverän genug.“

Er sieht in dem Spielverlauf sogar einen Vorteil für die Kangaroos: „Für mich als Trainer liefert so ein Spiel wesentlich mehr Erkenntnisse als ein glatter Sieg mit 30 Punkten Differenz. So können wir den Gegner besser einschätzen.“ Auch sein Kapitän Kristof Schwarz kann aus dem Spielverlauf einen Nutzen ziehen: „In den Playoffs ist es meist so, dass man die Gegner nur von Videoanalysen kennt. Jetzt wissen wir aber, was Leipzig alles zeigen kann. Daher dürfen wir uns zu keinem Zeitpunkt zurücklehnen und müssen immer hochkonzentriert bleiben.“

Zwar spielen die Uni-Riesen mit einer kleinen Rotation, in der Sascha Leutloff, Sascha Ahnsehl und Brandon Shingles bis auf knapp zwei Minuten im ersten Spiel komplett auf dem Parkett standen, doch das Team ist an diese Belastung gewöhnt. Auf einen Konditionsvorsprung aufgrund des breiteren Kaders können die Iserlohner also nicht vertrauen. Und ausruhen dürfen sie sich auf der 1:0-Führung auch nicht. „Es war ein guter Start in die Serie, mehr aber auch nicht. Jetzt gilt es, auch in Leipzig zu bestehen. Denn wir wollen in zwei Spielen weiterkommen“, gibt Kris Schwarz vor. Doch dies wird keine einfache Aufgabe, die heimstarken Leipziger haben in Iserlohn schon gezeigt, dass man sie nie abschreiben darf. „Wir müssen vor allem unter dem Korb besser arbeiten, da haben wir zu viele Offensiv-Rebounds abgegeben und zu viele Punkte zugelassen.
Da müssen wir präsenter sein und physisch stärker agieren“, kündigt Grothe an. „Wenn es uns gelingt, die Vorgaben des Trainers umzusetzen, haben wir gute Chancen, auch dieses Spiel für uns zu entscheiden“, ist sich Kristof Schwarz sicher. Dabei können die Kangaroos personell erneut aus dem Vollen schöpfen. Im Falle eines Sieges hätten die Iserlohner am darauffolgenden Wochenende frei.

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos

Foto: Daniela Fett
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