Die neue Eiszeit hat begonnen

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Michel Périard hatte noch kleine Probleme mit seinen neuen Schlittschuhen. Erstmal wurden die Kufen gewechselt. Fotos: Günther

In der Eissporthalle brennt wieder Licht, und so langsam kommt auch wieder Bewegung in den Kabinengang und auf die Eisfläche. Die Iserlohnn Roosters haben am Montag mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Deutschen Eishockey-Liga begonnen. Am Samstag findet das erste offizielle Training statt.

Auch wenn die Temperaturen in diesem Jahr nicht so tropisch sind, kommen die Spieler in ihren ersten Einheiten schon ins Schwitzen. Louie Caporusso schnaufte einmal tief durch, als er das Eis verließ. "Das war's", lautet sein knapper Kommentar zur ersten Eisgewöhnung. Stürmer Marko Friedrich war überrascht über die gute Eisqualität in diesem Jahr. "Die haben wohl eine Entkalkungsmaschine hier eingebaut. So gut war das Eis noch nie. Es ist nicht so milchig und auch die Oberfläche ist nicht mehr so rau. Das fühlt sich gut an." Humpelnd kam Jason Jaspers schon auf das Eis und in seinem Gesicht war abzusehen, wie schmerzhaft für ihn der Gang in seinen neuen Schlittschuhen von der Kabine bis zur Spielfläche war. Auf dem Eis war davon aber nichts mehr zu merken. Augenscheinlich kam er mit seiner neuen Ausrüstung schon sehr gut zurecht.
Obwohl die Sauerländer es langsam angingen, nahmen die Spieler auch regelmäßig einen Schluck aus der Trinkflasche. Boris Blank hämmerte von der blauen Linie einen Schuss in den Winkel und wäre daraufhin am liebsten wieder in die Kabine gegangen. "Besser geht es nicht mehr", dachte sich wohl der Stürmer und konnte sich das Lachen nicht verkneifen.
Am heutigen Mittwoch sollen dann auch die letzten Akteure aus Nordamerika in Iserlohn ankommen. Die Roostersfans haben am Samstagvormittag zum ersten Mal die Möglichkeit, das komplette neue Team der Iserlohner in Augenschein zu nehmen. Um 10 Uhr lädt der Club zum freien Training in die Eissporthalle am Seilersee ein. (ag) Michel Périard benötigt noch einige Trainingseinheiten, um sich an die neuen Schlittschuhe zu gewöhnen. Deshalb wurden erst einmal die Kufen ausgetauscht. Die ersten beiden Einheiten waren auf freiwilliger Basis. Dennoch ließen es sich die Spieler nicht nehmen, bereits auch ein wenig zu zocken.
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