ERG Iserlohn stößt Tor zum Finale weit auf

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Während Titelverteidiger ERG Iserlohn beim 11:2-Kantersieg der RESG Walsum eine Lehrstunde gab und somit nun in der zweiten Begegnung zu Hause alle Trümpfe in der Hand hat, muss Vorjahresfinalist SK Germania Herringen um die erneute Endspielteilnahme zittern, nachdem er vom TuS Düsseldorf-Nord praktisch auf der Ziellinie noch abgefangen wurde und mit 2:3 nach Verlängerung unterlag.


RESG Walsum – ERG Iserlohn 2:11 (0:3) Play-Off-Stand: 0:1
„Wir haben Respekt vor Walsum“, hatte ERG-Trainer Jens Behrendt die Auswärtshürde in Duisburg nach zwei Hauptrunden-Niederlagen als durchaus schwierig eingestuft. Doch der Titelverteidiger war auf den Punkt topfit und zeigte den roten Teufeln in beeindruckender Manier ihre Grenzen auf.

Anfangs war es das Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Seiten einen bärenstarken Schlussmann in ihren Reihen wussten: Sowohl Tobias Wahlen als auch Patrick Glowka vermieden mit großem Können einen frühen gegnerischen Treffer. Und auch als Kai Milewski für die Westfalen zum 1:0 abschloss (10.), gab sich Walsum wenig beeindruckt. Der Ausgleich lag durchaus in Reichweite, doch an ERG-Schlussmann Patrick Glowka gab es schlichtweg kein Vorbeikommen.
Effektiver dagegen die Gäste, die mit Andre Costa letztlich auch den spielentscheidenden Akteur aufboten. Wunderbar herausgespielt war dessen 2:0 (19.), ehe er drei Minuten später nach blauer Karte gegen Felipe Sturla noch einen weiteren Treffer nachlegte. Und es sollte noch nicht sein letztes Tor an diesem Nachmittag gewesen sein …

Der zweite Durchgang begann wie der erste geendet hatte: Mit einer Zeitstrafe gegen die Gastgeber, bei denen nun Javier Jimenez in die Kühlbox musste (29.). Andre Costa trat erneut an den Punkt und machte mit dem 4:0 im Grunde schon alles klar (29.). Daran änderte auch der Umstand nichts, dass kurz darauf Xavier Berruezo für die roten Teufel traf, denn Iserlohn war nun nicht mehr zu bremsen.
Die Iserlohner entfesselten nun einen regelrechten Tornado, praktisch jeder Angriff führte in den folgenden knapp zehn Minuten zum Erfolg. Und immer wieder stand Andre Costa dabei an der richtigen Stelle. Zunächst machten Carlos Nunez (35.) und Jorge Fonseca (36.) das halbe Dutzend voll, dann war Costa-Zeit: Viermal bugsierte er die Kugel zwischen der 39. und 44. Minute über die Linie. Dazu kam noch ein Tor von Sergio Pereira, womit der Iserlohner Kantersieg im zweistelligen Bereich angekommen war. Die Freude über Nuno Rilhas 2:11 fiel entsprechend verhalten aus (44.).

RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; T. Martins-Antao, C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, J. Jimenez, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – ERG Iserlohn: P. Glowka, T. Sato; C. Nunez, K. Milewski, N. Hilbertz, S. Glowka, J. Fonseca, S. Pereira, T. Henke, A. Costa. – Schiedsrichter: L. Niestroy / B. Ullrich.

Torfolge: 0:1 (10.) K. Milewski, 0:2 (19.) A. Costa, 0:3 (22./Direkter) A. Costa, 0:4 (29./Direkter) A. Costa, 1:4 (31.) X. Berruezo, 1:5 (35.) C. Nunez, 1:6 (36.) J. Fonseca, 1:7 (37.) A. Costa, 1:8 (39.) S. Pereira, 1:9 (40.) A. Costa, 1:10 (40.) A. Costa, 2:10 (44.) N. Rilhas, 2:11 (44.) A. Costa. - Zeitstrafen: RESG 4 min (F. Sturla/22. – J. Jimenez/29.) – ERG 0 min - Teamfouls: RESG 6 – ERG 10.

Am 21. Mai hat die ERGI nun den ersten Matchball in eigener Halle. Bei einer Niederlage gibt es das entscheidende Spiel 3 nur einen Tag später ebenfalls in Iserlohn.
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