Hemer Butterflies richten Segway-Polo-WM im Juli aus

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(Foto: Veranstalter/Hemer Butterflies)

Barbados, Stockholm, Washington, Köln und 2017 Hemer: Die Kleinstadt im Sauerland wird nach bekannten Großstädten zur Weltmeisterstadt. Dafür sorgen die Hemer Butterflies, die vom 27. bis 30. Juli die Weltmeisterschaften im Segwaypolo ausrichten.

Der eingetragene Verein ist neun Jahre alt und hat sich einen Sport auf die Fahnen geschrieben, der anders ist, ein bisschen verrückt. Wie beim Fußball gilt: Das Runde muss ins Eckige und am Ende siegt der, der ein Tor mehr geschossen hat.

Ein bisschen verrückt...

Tore schießen, das machen die Spieler beim Segwaypolo nicht mit dem Fuß, sondern mit einem Mallet (Schläger) in der Hand und auf dem Segway fahrend. Mit bis zu 20 Stundenkilometern geht es rasant über den Platz, und wer den Sport zum ersten Mal sieht, denkt, er hat eine Mischung aus Pferdepolo und Hockey vor Augen. Nur, dass das Pferd gegen ein Segway getauscht wird. Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielerinnen und Spielern.

18 Teams aus 7 Nationen

18 Teams aus sieben Nationen geben sich in der Overhoff-Arena – dem früheren Dammstadion – in Hemer ein Stelldichein und reisen aus Barbados, den USA, Schweden, England, Schweiz, Österreich und Deutschland nach Hemer. Die WM wird alle zwei Jahre gespielt.
In der SG Hemer haben die Butterflies einen starken Partner gefunden, denn aus den Reihen des Fußballvereins, der in der Overhoff-Arena normalerweise seinen Ligabetrieb spielt, kommen rund 40 Volunteers, die überall dort helfen, „wo es brennt“. Zum einen stellt die SG Hemer die Zeitnehmer und Torrichter und sorgt neben anderen Caterern an allen vier Spieltagen dafür, dass es Spielerinnen und Spielern sowie den Zuschauern gut geht. Gespielt wird Donnerstag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr und am Finaltag bis ca. 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Auch für ein kleines Rahmenprogramm ist gesorgt.
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