Iserlohn Kangaroos gewinnen erneut einen Basketballkrimi in der „Hölle West“!

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Die Kangaroos haben ihre Siegesserie fortgesetzt. Auch im Westderby bei den Schwelmer Baskets setzten sich die Iserlohner durch. Dabei war das Duell, wie bereits im Vorjahr, an Dramatik kaum zu überbieten. Wie der sichere Sieger aussehend gaben die Sauerländer dieses Mal einen 12-Punkte-Vorsprung fast aus der Hand und mussten so eine hitzige Schlussphase überstehen.
EN Baskets Schwelm - Iserlohn Kangaroos 72:76 (16:13/31:35/52:58).

Zum Auftakt in das Derby fanden beide Teams nur schwer ihren Rhythmus. Beide Kontrahenten leisteten sich einige Ballverluste, so kam kaum Spielfluss auf. Auf Seiten der Hausherren war es Neuzugang Krolo, der die Akzente setzte. Der 2,17m große Kroate war von der Iserlohner Defense kaum zu halten. Am Ende des ersten Abschnitts stand ein knapper Vorsprung für die Baskets zu Buche. Im zweiten Viertel waren es dann vermehrt die Kangaroos, die Grund zur Freude hatten. Binnen weniger Minuten drehten die Iserlohner, angeführt von Michael Brown und Kris Schwarz, einen Vier-Punkte-Rückstand in einen Fünf-Punkte-Vorsprung zum 31:24. Zur Halbzeit verkürzten die Hausherren nochmals.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann mehr Fahrt auf. Schwarz und M. Brown trafen jeweils aus der Distanz und vergrößerten den Vorsprung auf acht Punkte, doch innerhalb weniger Augenblicke waren die Baskets zurück im Spiel und glichen zum 41:41 aus. In dieser Phase drohte das Spiel erneut zu kippen, denn Krolo sorgte wenig später für eine knappe Schwelmer Führung. Doch die Kangaroos bewiesen einmal mehr ihre Klasse, Jerry Brown per Dreipunktspiel sowie Thomas Reuter von jenseits der Dreierlinie brachten die Gäste wieder in die Spur (28.). Zu Beginn des Schlussabschnitts spielte sich auf Iserlohner Seite Deion Giddens in den Vordergrund und trug mit dazu bei, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Reuter erhöhte von der Freiwurflinie auf 72:60. Doch die Moral der Hausherren war noch nicht gebrochen, Punkt für Punkt kämpften sie sich wieder heran und nutzen kleine Konzentrationsschwächen der Kangaroos aus.

Wenige Sekunden vor Ablauf der Spielzeit sorgte eine Entscheidung der Unparteiischen für Unmut auf den Rängen, als den Kangaroos beim Stand von 73:72 aus Iserlohner Sicht der Ballbesitz zugesprochen wurde. Von der Freiwurflinie sorgten Krume und M. Brown dann für die Entscheidung.

„Wir haben über weite Strecken gut gespielt, in den letzten Minuten jedoch den Faden verloren. Das lag daran, dass ich taktisch falsche Entscheidungen getroffen habe, die Jungs haben mich dann gerettet“, zeigte sich Matthias Grothe selbstkritisch.
Sein Gegenüber Miodrag Radomirovic war mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: „So ein Spiel gegen den Spitzenreiter ist nie einfach. Das Team hat die bisher beste Leistung dieses Jahr abgeliefert, darauf können wir aufbauen.“

EN Baskets Schwelm: Stodolski (-), Crawford (16), Novak (8), Perl (6), Krolo (21), Padberg (5), Schröter (-), Erdhütter (2), Pinchuk (-), Fritze (5), Henningsen (7), Turudic (2).

Iserlohn Kangaroos: R. Dahmen (4), Schwarz (11), J. Dahmen (0), M. Brown (20), Keßen (8), Reuter (16), J. Brown (5), Krume (3), Giddens (7), Opitz (2).

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos
Foto: Daniela Fett
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