Iserlohn Kangaroos wollen gegen Oldenburg den ersten Auswärtssieg 2017

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“Das wird auf keinen Fall nochmals so einfach für uns wie beim Hinspiel”, zeigt Matthias Grothe großen Respekt vor dem nächsten Gegner der Kangaroos, “gegenüber dem frühen Saisonzeitpunkt hat sich die junge Mannschaft der Baskets Akademie Weser-Ems längst deutlich besser zusammengefunden und personell besser aufgestellt. In der Hemberghalle hatten die Kangaroos den Kooperationspartner von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg Anfang Oktober noch mit 30 Punkten Differenz (90:60) überaus deutlich auf die Heimreise geschickt. Doch inzwischen sieht Iserlohns Coach die Vorzeichen der Partie deutlich anders gewichtet. “Ich gehe von einem echten 50:50-Spiel auf Augenhöhe aus, vielleicht sogar mit einem kleinen Vorteil für die Baskets-Akademie.” Als Gründe für diese Einschätzung nennt Matthias Grothe neben dem normalen Heimvorteil der Oldenburger zunächst einmal die äußeren Umstände mit der für seine Kangaroos ungewohnten Anwurfzeit am Sonntagabend, 22. Januar, um 18 Uhr und der kleinen, engen Halle “Haarenufer”, in der gespielt wird. Zum anderen ist da aber auch noch die personelle Situation, denn die Kangaroos werden am Sonntag auf einen “alten” Bekannten und ehemaligen Teamkameraden treffen. Wie berichtet hat sich der ehemalige Iserlohner Marcel Keßen etwas überraschend nach dem finanziellen Aus von Bundesligist Phoenix Hagen der Baskets Akademie Weser-Ems angeschlossen. “Durch Marcel hat Oldenburg sicherlich nochmals zusätzliche Stärke gerade unter dem Korb gewonnen.” Und dann wäre da ja auch noch Philip Zwiener. Der 50-malige Nationalspieler hat seine Profi-Karriere in der Bundesliga inzwischen an den Nagel gehängt, gehört aber in der ProB aufgrund seiner Riesenerfahrung weiter zu den absoluten Lichtgestalten. “Mit Philip Zwiener hat Oldenburg einen echten ,Go-to-Guide’ für die entscheidenden Situationen in der Crunch-Time”, weiß Matthias Grothe nur zu genau.

Taktisch schätzt Iserlohns Headcoach den nächsten Gegner als ein sehr strukturiert auftretendes, defensivstarkes Team mit vielen guten Schützen ein. Deshalb müsse man in der Defensive möglichst physisch dagegenhalten und versuchen, im Angriff selbst sein schnelles Offensivspiel zu etablieren. “Im Hinspiel haben das meine Jungs richtig gut hinbekommen. Wir haben Oldenburgs Schützen gut kontrolliert und den Gegner zu vielen Fehlern gezwungen,” hofft Iserlohns Headcoach darauf, dass diese taktische Marschroute nochmals gelingt, “das nötige Selbstvertrauen haben wir uns jedenfalls gegen Bernau geholt.” Und noch ein Ass habe man ja im Ärmel, fügt Matthias Grothe allerdings mit einem deutlichen Augenzwinkern und dem Wissen, dass die besten Statistiken am Ende nicht nützen, hinzu: “wir haben in unserer ProB-Karriere noch nie gegen Oldenburg verloren und wollen diese Serie natürlich gerne fortsetzen.”

Personell können die Iserlohner gegen den punktgleichen Konkurrenten fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Center Moussa Kone steht noch ein kleines Fragezeichen. “Moussa hat vergangene Woche im Training einen Finger ins Auge bekommen und am Samstag nur unter Schmerzen spielen können. Deshalb hat er einige Tage trainingsfrei bekommen.” Bis Sonntag sollte die oberflächliche Verletzung aber eigentlich ausgeheilt sein, so dass er dabei sein kann”, hofft Matthias Grothe auf das Mitwirken seines Top-Rebounders.

Iserlohn Kangaroos: Ruben Dahmen, Kristof Schwarz, Joshua Dahmen, Terrell Harris, Thomas Reuter, Deion Giddens, Yannick Opitz, Sören Fritze, Gabriel De Oliveira – fraglich Moussa Kone



Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos

Foto:DF
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