Iserlohn Roosters empfangen die DEL-Spitze

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Justin Florek (Nr. 18) erzielte gegen Straubing das 4:1 für die Roosters. Gegen Nürnberg will der Stürmer mit seinen Kollegen einen weiteren Heimsieg feiern. Foto: Günther

Nach der Pflicht kommt nun die Kür. Souverän haben die Iserlohn Roosters in der vergangenen Woche die Aufgaben gegen die schlechter platzierten Teams aus Köln, Krefeld und Straubing mit Siegen gelöst. Jetzt muss sich die Mannschaft mit der DEL-Spitze auseinandersetzen.

Am Mittwoch, 29. November, ist kein Geringerer als der Tabellenführer zu Gast in der Eissporthalle am Seilersee. Die Nürnberg Ice Tigers gehören - wie auch die Iserlohn Roosters - zu den Teams der Stunde. Beide holten 33 von 45 möglichen Punkten aus den letzten 15 Spielen. Dennoch sieht Trainer Rob Daum die Ice Tigers in der Favoritenrolle. „Nürnberg ist Tabellenführer, und das wird man nicht aus Zufall. Die haben große und physisch starke Spieler, vier ausgeglichene Reihen und sehr viel Qualität in ihrem Team.“ Die Franken verfügen zwar nur über den fünftbesten Sturm der Liga, dafür aber über die mit Abstand beste Verteidigung.

Schwere Aufgabe für Roosters

In jedem Fall wird es ab 19.30 Uhr eine schwere Aufgabe für die Sauerländer werden. „Wir müssen versuchen, den Gegner zu beschäftigen und uns keine unnötigen Scheibenverluste zu leisten“, fordert Daum von seinem Team. Außerdem setzt der Coach auf den Heimvorteil. „Die Fans sind unglaublich wichtig für uns. Das hat man besonders in den letzten Heimspielen gesehen. Sie geben uns Energie und machen den Gegner schlechter. Das ist ein entscheidender Faktor.“
Zudem spielt es dem Iserlohner Coach in die Karten, dass er gegen Nürnberg wieder fast auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. „Louie Caporusso ist wieder fit und wird auch spielen. Gleiches gilt in der Defensive für Sasa Martinovic. Außerdem kehrt Mathias Lange wieder in den Kader zurück, dessen zweites Kind noch ein wenig auf sich warten lässt.“

Nur Kapitän Jason Jaspers fraglich

Einzig der Einsatz von Jason Jaspers schein gegen Nürnberg noch unwahrscheinlich zu sein. Zum Wochenende hin könnte aber auch er sein Comeback feiern.
Einziges Problem ist für den Coach, dass aufgrund der Rückkehr von Caporusso ein Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen muss. Wer das sein wird, will Daum erst am Spieltag bekanntgeben „Das ist schwer. Ich kann jedenfalls keinen aufgrund seiner Leistung rausnehmen. Verdient hat es aktuell niemand.“
Am Freitag, 1. Dezember, ist dann das nächste Topteam zu Gast am Seilersee. Ab 19.30 Uhr empfangen die Roosters den Tabellenzweiten aus Berlin. Die Eisbären dürften mit der nötigen Portion Ehrgeiz nach Iserlohn anreisen, da sie das letzte Duell gegen die Sauerländer in eigener Halle verloren haben. 
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