Iserlohn Roosters stellen sich hinter Keeper Mathias Lange

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Roosters-Keeper Mathias Lange steht überraschend nicht im österreichischen Nationalkader für die Eishockeyweltmeisterschaft. (Foto: Brockmann)
Iserlohn: Eissporthalle |

Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind überrascht über die öffentlichen Diskussionen ihren Torhüter Mathias Lange betreffend. Der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) hatte mitgeteilt, den Nummer 1-Torhüter der Sauerländer nicht für die Eishockeyweltmeisterschaft in Tschechien (1. bis 17. Mai) berücksichtigen zu wollen. Als Grund gab der Verband an, dass Lange nicht an allen Trainingslagern vor dem Beginn der Titelkämpfe habe teilnehmen wollen.

„Ich kann diese Aussagen nicht nachvollziehen“, so Wolfgang Brück, geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters GmbH. Er hält die Aussagen des ÖEHV für falsch. „Ich weiß, dass es die Zusage von Mathias Lange gegeben hat, an allen zwischen beiden Seiten vereinbarten Vorbereitungslehrgängen der Nationalmannschaft teilzunehmen. Für ihn war und ist es immer eine besondere Ehre, für sein Heimatland auf dem Eis zu stehen, auch deshalb hat er in den letzten zwei Jahren intensiv und hart gearbeitet. Ich werde nicht zulassen, dass man Mathias Lange in der Öffentlichkeit nachsagt, dass es ihm an Begeisterung fehle, für Österreich aufs Eis zu gehen“, so Brück weiter. Die Iserlohn Roosters sehen es als Verpflichtung an, sich in dieser Situation klar hinter ihren Torhüter zu stellen. „Eine solche Diskussion hat gerade ein Spieler wie Mathias Lange nicht verdient. Ich weiß wie enttäuscht er derzeit ist!“
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