NOMA Iserlohn Kangaroos bleiben an der Spitze!

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Den vierten Sieg in Serie feierten die NOMA Iserlohn Kangaroos und behaupteten damit ihre Position an der Tabellenspitze der Pro B Süd. 800 Zuschauer wollten das Duell ihrer ersatzgeschwächten Mannschaft, die ohne Kris Schwarz sowie die beiden Center Matt Kavanaugh und Marcel Keßen antrat, gegen Schlusslicht Speyer sehen. Dass am Ende ein glanzloser, aber dennoch souveräner Sieg zu Buche stand, zeigte, dass man in der Lage war, auch diese Ausfälle zu kompensieren.
NOMA Iserlohn – BIS Baskets Speyer 80:63 (22:12/41:20/59:41).
Ohne etatmäßigen Brettcenter, dafür aber mit Thomas Reuter und Orlan Jackman, die sich die Aufgabe unter den Körben teilten, begannen die Hausherren. Nach kurzer Findungsphase, die die Gäste, die mit Marcus Ware einen dritten Amerikaner präsentierten, zur 8:3-Führung (3.) nutzten, kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Sie leisteten sich zwar eine schwache Quote aus der Nahdistanz, konnten sich aber auf ihre Defensive verlassen. So wendete man auch mit mäßiger Quote über 12:10 (6.) zum 26:12 (12.) das Blatt.
„Wir hätten das nutzen müssen, dass Iserlohn unter dem Korb geschwächt ist, aber das haben wir nicht geschafft“, beklagte Gästecoach Carl Mbassa nach der Partie. Dass dies nicht gelang, lag am konsequenten Einsatz der Iserlohner unter dem eigenen Korb. Bis zur Pause gestattete man den Gästen bei 20 Punkten gerade einmal acht Feldkörbe. Dass die Partie damit im Normalfall gelaufen war, zumal die Kangaroos ihren Vorsprung auf 21 Punkte ausbauen konnten, ahnten wohl fast alle in der Halle.
Doch Speyer zeigte nach dem Wechsel Moral und profitierte von einem Tabellenführer, der nicht mehr so ganz bei der Sache war. Mit einer 8:2-Serie starteten die Gäste in den zweiten Abschnitt, kamen letztlich aber nicht näher als auf 46:32 (26.) heran. Denn zumindest phasenweise legten die Waldstädter wieder ein wenig zu und zeigten dem Publikum noch ein paar schöne Aktionen. Und immer wenn man auf das Tempo drückte, war für Speyer nichts zu holen. Mit dem 67:41(34.) war die höchste Führung erreicht. Und Ruben Dahmen setzte schließlich per Fastbreak wenige Sekunden vor der letzten Sirene mit dem 80:63 den Schlusspunkt unter einen absolut souveränen Erfolg.
„Unsere zweite Halbzeit war sicher verbesserungswürdig. Aber bei einer so deutlichen Pausenführung ist es auch verständlich, dass man fünf Prozent weniger Intensität und fünf Prozent weniger Fokus zeigt“, gab sich NOMA-Coach Matthias Grothe nach der Partie versöhnlich.

NOMA Iserlohn: R. Dahmen (9), Meyer-Tonndorf (0), J. Dahmen (6), Geske (11), Grof (7), Jackman (16), Rostek (4), Reuter (12), Krume (4), Opitz (11).

BIS Baskets Speyer: Woodmore (6), Smallwood (14), Flachs (3), Kaufhold (11), Massing (2), Heck (0), Ferri, Rittinger (3), Kuhn (14), Kneesch (0), Ware (10).

Bild: Y.Sh.-Hostedde

Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos
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