NOMA Iserlohn Kangaroos feiern Derbysieg nach Overtime!

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Wenn noch irgendjemand die Klasse der Kangaroos in Frage gestellt hätte, spätestens mit diesem Auswärtserfolg in Schwelm sollten alle Zweifler eines Besseren belehrt worden sein. Auch im vierten Spiel des Jahres verließen die Iserlohner als Sieger das Parkett. Dafür bedurfte es jedoch eine Aufholjagd, die die anwesenden Zuschauer noch lange in Erinnerung behalten werden.
EN Baskets Schwelm - NOMA Iserlohn Kangaroos 93:96 n.O. (16:16/43:37/68:57/84:84).

Die Gäste erwischten den besseren Start, nach wenigen Minuten bescherte Jackman mit einem Dunking die 10:3-Führung (4.). Doch dies brachte den Iserlohner keine Sicherheit. In der Defensive machten sie zu viele Fehler, auch in der Offensive lief nicht viel zusammen. So glichen die Schwelmer zum Ende des ersten Viertels mit der lautstarken Unterstützung ihrer Fans im Rücken aus. Im zweiten Abschnitt setzte sich das fehlerhafte Spiel der Waldstädter fort, Schwelm fand immer besser in die Partie. Besonders von außen trafen die Baskets sehr gut, zeitweise stand eine beeindruckende Dreierquote von 60% zu Buche. Die Kangaroos versuchten sich ebenfalls aus der Distanz, anstatt zum Korb zu ziehen und auf die zwei Punkte zu gehen. So setzten sich die Hausherren Schritt für Schritt ab.

Es sah also lange Zeit nach der dritten Saisonniederlage für die Waldstädter aus, fünf Minuten vor Ablauf der 40 Minuten lagen sie mit 63:79 zurück. Der Iserlohner Trainer Matthias Grothe nahm noch mal eine Auszeit und stellte das System etwas um. Ohne Center und mit mehr Wucht von außen ging die Aufholjagd los. Punkt für Punkt kämpften sich die Kangaroos heran, angeführt von einem überragenden Orlan Jackman, der in dieser Phase drei Dreier einstreute und mit insgesamt 33 Punkten Topscorer des Spiels wurde. Die Quote aus der Distanz wurde immer besser, so dass kurz vor Ende des Spiels der Rückstand nur noch drei Zähler betrug. Mit Ablauf der Spielzeit traf Thomas Reuter zum 84:84 und erzwang so die Verlängerung. Hier erwischten die Gastgeber den besseren Start, doch davon ließen sich die Iserlohner nicht aus der Ruhe bringen und kämpften sich abermals zurück. Auch hier gelang ein Buzzerbeater. Yannick Opitz traf nach Zuspiel von Jackman aus der Distanz zum 96:93-Erfolg.

„Man muss sagen, dass Schwelm über 35 Minuten ein super Spiel abgeliefert hat und die bessere Mannschaft war“, zollte Grothe dem Gegner Respekt. „Aber was meine Jungs dann für eine Aufholjagd abgerissen haben, so etwas habe selbst ich bisher noch nie erlebt. Wir haben nie aufgegeben und immer an uns geglaubt, das war unfassbar“, schwärmte er. „Letzten Endes hatten wir vielleicht das Glück des Tabellenführers, aber dieses Spiel hatte absoluten Play-Off-Charakter, aus dem wir eine Menge lernen können.“
EN Baskets Schwelm: J. Johnson (15), Max Kramer (11), Perl (8), Lange (-), Dücker (8), Padberg (10), Schröter (13), Erdhütter (0), Mike Kramer (-), C. Johnson (24), Massing (4).
NOMA Iserlohn: R. Dahmen (0), Schwarz (3), Meyer-Tonndorf (-), J. Dahmen (3), Grof (13), Jackman (33), Keßen (7), Rostek (3), Reuter (17), de Oliveira (-), Kavanaugh (4), Opitz (13).

Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos
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