NOMA Iserlohn Kangaroos starten mit Sieg in die Playoffs!

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Nach umkämpften 40 Minuten ging das Team von Matthias Grothe als Sieger vom Spielfeld, doch der Trainer wirkte nicht wirklich zufrieden. Zu viele Nachlässigkeiten hatten sich speziell in der Anfangsphase offenbart, mit denen man in einer Woche in Braunschweig noch mehr in Bedrängnis geraten wird. Doch dank überragender Leistungen von Orlan Jackman und Marcel Keßen bleiben die Sauerländer auch im zwölften Heimspiel ungeschlagen.
NOMA Iserlohn - Druff! Baskets Braunschweig 76:69 (17:27/37:38/62:54).

Den Start verschliefen die Waldstädter komplett, die Gäste aus Niedersachsen zogen schnell davon. Besonders aus der Distanz waren die Baskets erfolgreich. Beim Stand von 6:15 tauschte Grothe seine komplette Starting Five aus (5.). Doch auch dies brachte zunächst keine Besserung, Braunschweig baute den Vorsprung auf 22:6 aus (6.). Als die Gastgeber aber auf Zonenverteidigung umstellten, fanden sie besser ins Spiel. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs verkürzten die Kangaroos den Rückstand. Zu Beginn des zweiten Viertels trafen beide Teams zwei Mal aus der Distanz, dann spielten zunächst nur noch die Hausherren. Punkt für Punkt kämpften sie sich heran, mit einer 12:0-Serie gingen die Sauerländer sogar erstmals in Führung (19.). Kurz vor Ablauf der ersten Hälfte drehten die Gäste das Spiel jedoch nochmals.

Dies war jedoch nur noch ein kurzes Strohfeuer, denn zu Beginn des dritten Viertels waren es Marcel Keßen und Orlan Jackman, die im Alleingang für zwölf weitere Punkte sorgten und die Braunschweiger erstmals distanzieren konnten. Mitte des dritten Viertels erreichte die Führung mit 15 Punkten ihren Höhepunkt. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatten die Kangaroos das Geschehen weitestgehend im Griff. Die Braunschweiger kamen nicht mehr an ihre Trefferquote aus der ersten Halbzeit heran und konnten immer nur ein paar Punkte verkürzen. Nachdem Meisner seinen dritten Dreier kurz vor Schluss den Rückstand auf fünf Punkte verkürzte, keimte im Lager der Gäste noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, doch Jackman behielt von der Freiwurflinie die Nerven und machte alles klar.

„Nach dem Spiel musste ich erst mal tief durchatmen. Eigentlich sollte ich mich jetzt freuen, denn wir sind in dem Playoff-Modus in Führung gegangen“, war der Iserlohner Headcoach mit dem Auftreten seines Teams in der Anfangsphase nicht vollkommen zufrieden. „Braunschweig hat gut gespielt und uns oft zu falschen Entscheidungen gezwungen. Hier und da schwang auch etwas Nervosität mit. Aber nun können wir den Gegner besser einschätzen und wissen, was auf uns zu kommt“, blickt Grothe voraus.

NOMA Iserlohn: R. Dahmen (2), Schwarz (0), Meyer-Tonndorf (-), J. Dahmen (5), Grof (10), Jackman (24), Keßen (17), Rostek (0), Reuter (4), Kavanaugh (6), De Oliveira (-), Opitz (8).

Druff! Baskets Braunschweig: Haufs (3), Bogdanov (14), Morris (3), Meisner (15), Johnson (17), Nagora (0), Didovic (8), Fischer (0), Amaize (9), Krasinskas (0).

Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos

Foto: IK
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