NOMA Iserlohn Kangaroos stürmen mit furioser Aufholjagd ins Halbfinale!

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Was für ein Spiel! Das Team von Matthias Grothe behielt auch in Dresden die Oberhand und feierte im vierten Play-off-Spiel den vierten Sieg. Dank überragender Leistungen speziell vom erst 18-jährigen Jonas Grof und Moritz Krume setzten sich die Kangaroos in der sächsischen Landeshauptstadt durch. Im Halbfinale wartet nun der zweitplatzierte aus der Nordstaffel, der SC Rist Wedel auf die Sauerländer, der sich in zwei Spielen gegen Leipzig durchgesetzt hatte.

Dresden Titans – NOMA Iserlohn Kangaroos 62:71 (28:16/40:36/52:52).

Als Lieser zum 18:3 für die Gastgeber traf (6.), war die Stimmung im Iserlohner Lager auf dem Tiefpunkt. Alles, was man sich vorgenommen hatte, war bis dato schiefgelaufen. Zudem mussten Niklas Geske und Marcel Keßen verletzt, bzw. krank in Iserlohn bleiben, so dass dem Meister der ProB-Süd nur zehn Spieler zur Verfügung standen. Zu diesem Zeitpunkt war das Erreichen der Vorschlussrunde in zwei Spielen in weite Ferne gerückt. Die Titans machten das Beste aus der Iserlohner Krise, vor allem Butler spielte sich mit 16 Punkten im ersten Abschnitt in einen Rausch. So zogen die Hausherren auf 26:11 davon (9.), die Kangaroos verkürzten den Rückstand vor Ablauf der ersten zehn Minuten noch auf zwölf Zähler. Und als Jonas Grof zu Beginn des zweiten Viertels mit zwei Einzelaktionen den Rückstand auf acht Punkte verkürzte, schien wieder alles drin zu sein (12.). Doch die Dresdener hielten dagegen, bauten ihrerseits den Vorsprung wieder auf 38:24 aus (17.). Doch dann hatten die Iserlohner die perfekte Verteidigungsformation gegen die Titans-Offensive gefunden, Grothe stellte auf eine 3-2-Zonenverteidigung um. Dies sollte der Schlüssel zum Erfolg sein. Matt Kavanaugh, Jonas Grof und Moritz Krume verkürzten den Rückstand weiter, zur Pause waren die Sauerländer auf vier Punkte dran.

Nach dem Seitenwechsel nahmen Grof und Krume ihren guten Lauf mit und drehten das Spiel zur 43:40-Führung (22.). Die Hausherren hielten jedoch dagegen, die Spannung war nicht mehr zu überbieten. Im Gegensatz zu den Anfangsminuten stand die Defense der Iserlohner jetzt aber sicher und ließ kaum noch etwas zu.

So stand es Ende des dritten Viertels ausgeglichen. Im Schlussabschnitt hatten sich die Kangaroos einen Vier-Punkte-Vorsprung erspielt, den Tyrna innerhalb von wenigen Sekunden egalisierte (35.). Doch dann setzte Grof seiner grandiosen Leistung die Krone auf und riss sein Team mit. So gewannen die Iserlohner gefühlt jeden Zweikampf und als wieder Grof den Vorsprung nach einem Ballgewinn per Dunk auf sieben Punkte erhöhte, brach auf der Iserlohner Bank bereits der Jubel aus (40.).

„Wir hatten vor dem Spiel versprochen: Wenn wir gewinnen, spielen wir am Montag Fußball. Und wir wollten unbedingt am Montag Fußball spielen“, verriet der siegreiche Head-Coach Matthias Grothe sein Motivationsgeheimnis. „Nach der Umstellung war das ein Kangaroos-Spiel mit schnellen Ballgewinnen und Punkten. Jonas hat nicht nur durch seine Punkte, sondern auch mit seiner Präsenz das ganze Team gepusht, als wir es brauchten. Und Moritz hat die letzten Wochen schon super trainiert und konnte sich endlich auch mal in einem wichtigen Spiel selbst belohnen“, verdienten sich Grof und Krume ein Sonderlob ihres Trainers.

Dresden Titans: Butler (17), Smith (14), Jentzsch (3), Aud (3), Goncalo (4), Tyrna (6), Lieser (9), Turudic (0), Von der Wippel (6), Nießen (0), Haas (-).
NOMA Iserlohn: R. Dahmen (0), Schwarz (0), J. Dahmen (0), Grof (28), Jackman (10), Rostek (0), Reuter (7), Kavanaugh (9), Krume (17), Opitz (7).

Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos
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