NOMA Iserlohn Kangaroos: U12 NRW, Winterzeit!

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Als der „angefressene“ U-12 Coach Helgi Bencker nach der 117:48 Auswärtsklatsche in Recklinghausen seine Mannen etwas verzweifelt fragte, was er denn nun nach einem solchen Spiel der Presse als Grund für die hohe Niederlage mitteilen sollte, war die Antwort aus Spielermunde: „Es lag an der Zeitumstellung!“.

Das war natürlich äußerst tröstlich und beruhigend, nachdem die Kangaroos zunächst kurz befürchtet hatten, dass sie selbst oder ihre Trainer etwas mit dem schwachen Ergebnis zu tun haben könnten.

Ein zufällig in der Halle anwesender Tourist aus Ostsibirien, der noch nie etwas von „Zeit-umstellung“ gehört hat, könnte aber auch zu der Erklärung gelangt sein, die Niederlage habe möglicherweise auch ihre Ursachen darin,

- dass die zwei Aufbauspieler nicht miteinander, geschweige denn mit ihren Mannschaftskameraden gespielt haben,
- dass alle Aktionen nur durch die mit Verteidigern gut gefüllte Mitte des Basketballfeldes geführt wurden,
- dass sinnlose Ballklauaktionen statt Defense „zwischen Mann und Korb“ durchgeführt wurden,
- dass „Ausboxen“ offensichtlich als Teil des Boxsports angesehen wurde und deshalb auf dem Basketballfeld nicht stattfand.

Wäre es da nicht schön, wenn unser Sibirier die „Mini-Kangaroos“ einmal träfe und ihnen erklärte, wie man in der „Winterzeit“ mit der Kälte im Tabellenkeller richtig umgeht:

- Ganz enge Defense, um viel „Reibungswärme“ zu erzeugen,
- Cleveres „Team-Play“, um heiße Korbszenen zu inszenieren,
- Die Breite des Feldes nutzen, um den Gegner aus allen Positionen eiskalt zu erwischen.

Mit einem solchen Plan sollten es die Iserlohner Youngster vielleicht verhindern können, am nächsten Sonntag in Bielefeld den Gegner mit zu vielen Punkten zu verwöhnen. „Luftwaffenunterstützung“ ist bereits angefordert. „Rebound-Monster“ Leonard Maida wird wieder dabei sein.

Für die Presse: 2:0 Führung. Danach führt „Kopf durch die Wand“-Offense in Verbindung mit „Löcherdefense“ zu schwacher Ausbeute bei vielen Gegentreffern im ersten Viertel. Im 2. Viertel leichte Erholung mit doppelter Punkteausbeute durch einige schön erspielte Körbe bei ähnlich schwacher Defenseleistung. 2. Halbzeit: „Wiederholungssendung“ der Ersten.
Für die Kangaroos spielten:

Müjahid Can ( ), Damian Lupascu ( ), Marcel Kaufhold (3), Magnus Metz (12), Roland Mingaz (2), Robin Mingaz ( ), Pascal Nowak ( ), David Pavljak (29), Niko Renneis ( ), Florian Voss (2).

Bericht: H. Bencker
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