Rassiges Spitzenspiel blieb ohne Salz in der Suppe

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1. Bundesliga, 3. Spiel: ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 0:0


(tg) ERGI-Trainer Jens Behrendt war sich im Klaren, bei wem er sich für den - aus seiner Sicht - gewonnen Punkt bedanken musste: „Patrick hat uns das Remis gerettet!“ Denn dem Iserlohner Trainer war natürlich nicht verborgen geblieben, dass die Gäste aus Herringen die klar besseren Chancen gehabt hatten. „Wir sind einfach noch nicht soweit, stecken im Grunde immer noch mitten in der Vorbereitung“, wiederholte er in seiner Analyse seine Worte der Vorwochen. Wohl wissend, dass dieses Duell natürlich für die erst im Frühsommer 2016 anstehende Meisterfrage überhaupt keine Rolle spielt.


Die Partie war von der Taktik geprägt, wobei hüben wie drüben die Prämisse galt: Erst einmal das eigene Tor absichern. Dies war sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass bei Iserlohn (André Costa, Jorge Fonseca) und Herringen (Liam Hages, Luis Hages, Stefan Gürtler) aus diversen Gründen eine ganze Reihe wichtiger Spieler fehlten. Doch die Klasse der übrigen Akteure - darunter immerhin sieben aktuelle Nationalspieler - reichte natürlich immer noch aus, um den Zuschauern eine feurige Partie zu bieten.

Die erste große Chance verbuchte der Gast, als Kevin Karschau in der elften Minute einen Direkten nach blauer Karte gegen Kai Milewski nicht verwerten konnte. Im weiteren Verlauf traf Lucas Karschau dann das leere Iserlohner Tor nicht. Kurz vor der Pause zog Iserlohn durch Sergio Pereiras Pfostenknaller (19.) in puncto verpasster Führung wieder gleich. Kai Milewski vergab vor dem Seitenwechsel die letzte Großchance für die Hausherren (22.).

Nach dem Seitenwechsel ging es in diesem Stiel weiter: Beide Mannschaften agierten aus kompakter Abwehr heraus, gingen mit zunehmender Spieldauer zudem immer weniger Risiko, denn den späten K. o. wollte niemand mehr riskieren. Diesen hätte dann um ein Haar den Meister erwischt, denn vier Minuten vor dem Ende sah Kai Milewski erneut den blauen Karton. Schlussmann Patrick Glowka bügelte diesen Fauxpas im Direkten-Duell mit Robin Schulz jedoch aus und hielt in der anschließenden Unterzahlphase seinen Kasten ebenfalls sauber.

ERG Iserlohn: P. Glowka, T. Sato; C. Nuñez, N. Hilbertz, K. Milewski, S. Glowka, N. Jäger, C. Hegener, S. Pereira, T. Henke. - SK Germania Herringen: T. Tegethoff, N. Halfmann; K. Karschau, M. Stork, P. Michler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau. - Schiedsrichter: D. Loewe / A. Feiteira.

Torfolge: Fehlanzeige. - Zeitstrafen: Iserlohn 4 min (K. Milewski/11. & 46.) - Herringen 0 min. - Teamfouls: Iserlohn 4 – Herringen 4.
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