Roosters sind dem Verramschen entkommen

Anzeige
Coach Doug Mason auf der Pressekonferenz nach der 1:5-Heimpleite gegen Wolfsburg. (Foto: Björn Braun)
Ich kenne Roosters-Chef Wolfgang Brück als Gut-Redner, der selbst auf Glatteis ohne Spikes auskommt.
Aber nach dem kampflos aufgegebenen Saisonziel (Pre-Play-Off) müssen sich ein Großteil der Spieler (Ich stelle bewusst die Fitnessfrage!!!) und viele Offizielle (inkl. Brück) fragen lassen, ob sie wirklich alles zum Wohle des Vereins und der GmbH getan haben. Positiv ist nur, dass Brück und keine Hedge-Fonds das Sagen haben. Denn sonst würden die Roosters jetzt verramscht.

Am Freitag, 15. März, werden wir vermutlich ein wenig klüger sein und wissen, auf welche Spieler der Verein in der kommenden Saison verzichten möchte und will. Werden Spieler wie Derek Peltier und Marvin Tepper aus ihren laufenden Zwei-Jahres-Verträgen herausgekauft? Erhält Mark Ardelan eine weitere Chance am Seilersee und werden wir Robert Hock als Spieler wiedersehen? Erhält Brendan Brooks eine weitere Seilersee-Chance und wird Matt Tomassoni sein zweites Europa-Jahr im Roosters-Trikot bestreiten? Wer wird dem in der letzten Saison nicht voll überzeugenden Sébastien Caron zur Seite gestellt und und und...

Aber auch außerhalb des Eises gibt es viele Baustellen. Wird der eishockeylose Roosters-Sommer genauso chaotisch wie der vergangene verlaufen?

Es ist gut zu wissen, dass Wolfgang Brück vor richtungsweisenden Vertragsunterzeichnungen mit Sponsoren steht, die den Roosters auf finanzieller Ebene mehr Handlungsspielraum geben sollen.

Möge endlich einmal nach zügiger und vor allem (selbst)kritischer Aufarbeitung der abgelaufenen Saison ein Sommer ins Haus stehen, der eine vor allem leidenschaftliche und charaktervolle Roosters-Saison signalisiert.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.