Saisonaus für die NOMA Iserlohn Kangaroos nach Pleite in Wedel!

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Die Iserlohner Korbjäger erlebten im zweiten Play-off-Halbfinalspiel einen der bittersten Abende dieser durchweg positiven Spielzeit. In der vollen Steinberghalle waren die Sauerländer von Anfang an unterlegen. Die Gastgeber pushten sich durch die lautstarke Unterstützung immer mehr und spielten sich phasenweise in einen Rausch. Doch trotz des Ausscheidens im Halbfinale feierten die mitgereisten Iserlohner Fans ihre Mannschaft für eine starke Saison.

SC Rist Wedel – NOMA Iserlohn Kangaroos 91:61 (21:12/43:27/66:42).

Die Kangaroos verschliefen ähnlich wie in Dresden die ersten Minuten, die Gastgeber hingegen waren hellwach. Strauß traf direkt zwei Dreier, zudem stahl Watkins zwei Bälle und verwandelte die Fast-Breaks sicher. So stand es nach nur zwei Minuten bereits 0:12 aus Sicht der Waldstädter. Die Gäste fanden nicht in ihren Rhythmus, jeder einzige Treffer musste hart erarbeitet werden. Die Hausherren hingegen trafen einige freie Würfe, besonders aus der Distanz. Die Kangaroos nahmen zwar mehr Würfe, hatten allerdings kein Abschlussglück. Keiner der zwölf Distanzwürfe der Gäste fand vor der Pause den Weg ins Ziel. Die Hausherren allerdings trafen sechs ihrer acht Dreier in der ersten Halbzeit und wurden von jedem Erfolg noch weiter beflügelt. Auch im Laufe der Partie fanden die Kangaroos nicht zu ihrem Spiel, die Rister kauften ihnen oft den Schneid ab. Näher als zehn Punkte kamen sie nicht an die Wedeler heran. Und jedes Mal, wenn die Gastgeber für eine kurze Zeit keine Punkte erzielten, konnten die Iserlohner daraus keinen Profit schlagen. Eine Trefferquote von nur 34% reichte nicht, um bei den heimstarken Ristern zu gewinnen.

Nach der Pause vergrößerte sich der Vorsprung der Hausherren immer mehr, angepeitscht von den Zuschauern trafen sie phasenweise aus jeglicher Position. Zwar waren Watkins und Spearman nicht so treffsicher wie in der ersten Begegnung in Iserlohn, dafür spielte Denzell Erves groß auf und war mit 20 erzielten Punkten bester Werfer der Partie.

„Man hat eindeutig gesehen, was Erfahrung so alles ausmachen kann. Während wir vor der ausverkauften Halle in Iserlohn etwas gehemmt waren, hat sich Wedel vor den eigenen Fans immer mehr gepusht. Da konnten wir machen was wir wollten, aber es hat nichts geklappt“, resümierten der Iserlohner Trainer Matthias Grothe. „Es ist verdammt schade, dass für uns mit so einem Spiel die Saison beendet ist. Die Jungs haben dieses Jahr Außergewöhnliches geleistet, jeder einzelne hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht“, lobte Grothe seine Schützlinge, denen die Enttäuschung nach der Niederlage anzumerken war. Dennoch überwiegt bei all dem Frust die Freude und der Stolz über eine starke Spielzeit.

SC Rist Wedel: Watkins (14), Hirschberg (6), Kindzeka (5), Erves (20), Geist (0), Spearman (12), Laatzen (5), Böke (8), Strauß (11), Roquette (7), Owusu-Frimpong (3).
NOMA Iserlohn: R. Dahmen (4), Schwarz (3), J. Dahmen (2), Grof (4), Jackman (15), Keßen (4), Rostek (6), Reuter (8), Kavanaugh (15), Krume (0), Opitz (0).
Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos

Foto: YSH
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