Samurai Iserlohn setzten sich Platz zwei als Saisonziel

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Das Samurai-Team. Hinten von links: Jan Schreiner, Noel Riepe, Marco Peters, Nils Albrecht, Pascal Poerschke; Mitte von links: Marc Lendemans, Constantin Wichern, Marcel Döscher, Marius Riepe, Pascal Neumann, Betreuerin Martina Linke; Vorne von links:  Daniel Schneider, Christian Mühlfort, Trainer Marcel Brozé, Tim Linke, Marc Dorn. Foto: Günther

Nach dem Halbfinal-Aus im vergangenen Jahr wollen die Samurai Iserlohn in dieser Spielzeit das Finale der Inline-Skaterhockey-Bundesliga erreichen. Dazu wäre das Heimrecht in einem möglichen Halbfinale besonders wertvoll. Ziel der Iserlohner ist ein Platz unter den ersten zwei nach der Hauptrunde.

Konstante Saison spielen

Dafür benötigt das Team allerdings wesentlich konstantere Leistungen als im Vorjahr. „Wir wollen noch mehr unsere Heimstärke als Trumpf ausspielen und uns dort keine unnötigen Ausrutscher mehr leisten. Auswärts müssen wir einfach mehr Punkte einfahren als letztes Jahr. Das war unsere große Schwäche, die uns am Ende das Heimrecht im Halbfinale gekostet hat“, meint Trainer Marcel Brozé.
Der Coach geht mit einem leicht veränderten Kader in die neue Spielzeit. Nicht mehr zum Team gehören Stefan Ziese, Dominik Oster und Phillip Brozé. Neu dazu gestoßen sind Kevin Orendorz vom DEL-Club Krefeld Pinguine, Marcel Döscher von den Mambas Menden und Max Faber, der in der letzten zwar auch schon zum Kader gehörte, aber aufgrund einer Verletzung nicht spielen konnte. „Wir haben wie jedes Jahr ein gutes Team, das vorne mitspielen kann“, ist sich Marcel Brozé sicher.

Kleine personelle Veränderungen

Dagegen sieht er das Titelrennen eher als „Wundertüte“, bei dem er keinen klaren Favoriten ausfindig machen kann. „Oberhausen als Aufsteiger schätze ich sehr stark ein. Die haben gute Spieler aus Essen bekommen. Wie immer gehören zum engeren Kreis auch Essen und Köln – und wir natürlich auch.“
Mit der Vorbereitung auf die Saison war der Coach sehr zufrieden, obwohl sie kürzer ausfiel als in den letzten Jahren. „Wir haben erst im Januar wieder angefangen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Zeit intensiver war als sonst. Die Mannschaft wirkt jedenfalls noch fitter.“
Am Samstag, 4. März, (20 Uhr) steht für die Samurai gleich ein Derby bei den Highlander Lüdenscheid an. „Ich gehe davon aus, dass es eine sehr kampfbetonte Begegnung werden wird, in den beide Teams mit der Nervosität zu Beginn zu kämpfen haben. Gerade auswärts und dann noch in großen Turnhallen hatten wir in der Vergangenheit unsere Probleme. Das wollen wir besser machen“, meint Brozé.
Fehlen werden zum Saisonstart gleich fünf Spieler. Kevin Orendorz und Max Faber haben noch Termine mit den Krefeld Pinguinen, Nils Albrecht und Pascal Poerschke sind im Urlaub, und Mark Lendemanns ist gesperrt. „Das alles soll uns nicht stören. Wir haben in der Breite gesehen die besseren Einzelspieler und wollen das auch mit unserer mannschaftlichen Geschlossenheit auf die Fläche bringen“, so der Samurai-Trainer.
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