Schnupperflüge mit dem Aero-Club Hagen auf dem Segelflugplatz Sümmern

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Mit Fluglehrer Carsten Stabenau geht es in der ASK-13 in 350 Metern Höhe lautlos durch die Luft über Sümmern.
Iserlohn: Segelflugplatz Sümmern |

Per Winde - schneller als ein Porsche fahren kann - ab Richtung Wolken und nahezu lautlos in 350 Metern Höhe über Sümmern schweben - wer das erleben möchte, der kommt heute bis 18 Uhr zum Segelflugplatz in Sümmern.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Segelflugplatzes in Sümmern lädt der Aero-Club Hagen an diesem Wochenende zum Sommerfest ein - Segelflugzeuge zum Anfassen und "Schnupperfliegen" inklusive.
Kunstflüge und Rundflüge haben bereits gestern auf den Segelflugplatz gelockt. Interessiert verfolgten die Zaungäste die Starts der ein- und doppelsitzigen Segelflugzeuge, die per Dieselwinde in die Luft "geschossen" werden, um dann durch wie ein Vogel durch die Luft zu gleiten. Auf der Wiese angekommen werden die Flieger zu ihrem Ausgangspunkt geschoben von den Mitgliedern - darunter auch viele Jugendliche.

Segelfliegen ab 14 Jahren möglich

"Das Segelfliegen lernen kann man ab 14 Jahren", erzählt Jochen Menk. Nach 50, 60 erflogreich absolvierten Flugstunden mit Fluglehrer darf man dann alleine den Wolken entgegen steuern.
Neben den Flugattraktionen samt Kunstflugdarbietungen warten heute auf die Besucher außerdem Raketenbasteln, ein Hüpfburg, Kinderschminken und Modellfliegervorführungen sowie fachkundige Erklärungen zum Hobby Segelfliegen. Mit dabei sind auch die Ballonfahrer, die ihre Heißluftballone bei Einbruch der Dämmerung aufglühen lassen.
Angeboten werden die Schnupperflüge für 20 Euro (Windenstart), 2,50 pro Minute mit dem Motorsegler und zu dritt kann für 4 Euro pro Minute mit der Motormaschine mitgeflogen werden.
An dieser Stelle mal ein kurzer Selbsterfahrungsbericht:

"Ja, nur fliegen ist schöner"

Mal eben den Fallschirm angelegt mit dem Hinweis, wo man im Falle eines drohenden Absturzes dran ziehen sollte, um nicht im Sturzflug die Wiese zu erreichen, eine kurze Einweisung, wo man und wo man doch besser nicht anfassen sollte beim Einsteigen und schon lässt man sich in den tiefen Sitz fallen. Direkt vor einem hat der Fluglehrer Platz genommen, der entspannt durch seine Sonnenbrille nach vorne guckt, den Blick auf das gerichtet, was gleich passiert. Da sieht man sich interessiert noch die Messgeräte an, die sich direkt vor einem befinden und denkt... nichts mehr. Denn plötzlich hat die Winde Fahrt aufgenommen, und nach einer gefühlten Millisekunde hebt er ab der weiße Flieger Richtung Himmel. So schnell habe ich die Wolken noch nicht näherkommen sehen. Das Grinsen im Gesicht wird immer breiter (nein, nicht , weil es sich wegen der Geschwindigkeit nach hinten zieht) und oben angekommen, wo die Schleicher ASK-13 beginnt, durch die Lüfte zu gleiten und der Magen wieder an den richtigen Fleck rutscht, meldet sich auch das Hirn zurück mit folgenden Gedanken: „Nochmal, nochmal!“
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