Unser letzter Start beim KiLa-Cup 2015 in Menden

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Leon mit den U10/U8-Kindern vom TuS
Wir hatten bei unserem letzten Event in 2015 zwei Teams am Start. In der U10 starteten auch einige U8-Kinder und in der U12 hatten wir ein gemeinsames Team mit Fröndenberg. Ziel der neueren Kinder-Leichtathletik (erstmals beim DLV 2002 eingeführt) ist ja auch neben dem erweiterten Spaßfaktor, dass nicht die Einzelleistung zählt, sondern eben die Teamleistung. Das Wetter war durchwachsen. Beim Diskuswurf konnten manche Kinder durch den stärkeren Regen öfter das nasse Wurfgerät nicht richtig halten bzw. führen.

Hier die Wettbewerbe der U10, von denen ich einige kommentieren möchte:

- Drehwurf mit Fahrradreifen

- 2x40 m Additionswertung

- Wechselsprünge
In drei Reihen auf dem Boden liegender Fahrradreifen mussten die Kinder Einbein-Sprünge machen und nach je drei Sprüngen das Bein wechseln. Am Ende im Ziel sprang man mit beiden Beinen gleichzeitig in dann hier nebeneinander liegende Reifen. Bei Fehlsprüngen neben dem Reifen oder mit dem falschen Bein gab es je eine halbe Strafsekunde zusätzlich. Nicht verständlich waren hier die vier Durchgänge, die den Kindern lange Wartezeiten abverlangten.

- Tandem-Team Biathlon
Hier mussten je 2 Läufer /-innen eines Teams 2 Runden im erweiterten halben Stadion mit je einer Wurfeinheit absolvieren. Beim Wurf musste man aus einer Distanz von ca. 2-3 m 3 Pylonen von einem Balken abwerfen. Beide Kinder hatten dazu mehrere Würfe. Für jeden nicht abgeworfenen Pylon mussten die beiden Kinder eine kleine Extrarunde zusätzlich laufen, so dass am Ende nach 3 Durchgängen mit insgesamt 6 Läufer /-innen eines Teams die Gesamtzeiten zählten. Wichtig war, dass erst beim Eintreffen beider Kinder geworfen werden durfte und entsprechend auch die nächste Staffel erst nach Eintreffen beider Kinder starten konnte.

In der U12 wurden absolviert:

- Fünfsprung

- Drehwurf mit Diskus

- 50 m aus dem Block

- Team-Verfolgung

Gelaufen wird eine 6x800m-Staffel. Entsprechend des Abstandes aus den vorherigen Wertungen mussten die ersten Kinder eines jeden Teams mit Wartezeiten an den Start gehen. Das ist zwar für den Zuschauer interessant, da man immer die aktuelle Endplatzierung sehen kann, aber für die Kinder sehr demotivierend, u.a. da sie einsam ihre Runden drehen mussten. Selbst beim Mehrkampf der Männer und Frauen starten alle die letzte Laufstrecke (z.B. 1.500 m) gemeinsam.
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