Schützen präsentieren sich im Post- und Handwerksmuseum

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Eröffneten gemeinsam das neue IBSV-Zimmer: FIM-Vorsitzende Renate Brunswicker, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, Mit-Organisatorin Hilke Müsse und IBSV-Oberst Wolfgang Barabo (v.l.). Foto: Schulte

Die erste Idee entstand bereits vor rund zweieinhalb Jahren in den Köpfen des Förderkreises Iserlohner Museen (FIM). Im Post- und Handwerksmuseum am Fritz-Kühn-Platz gab es doch noch einen kleinen, bislang nur als Abstellkammer genutzten Raum unter dem Dach. Warum sollte man diesen nicht aus seinem Dornröschenschlaf erwecken, entsprechend umgestalten und damit für eine neue Attraktion im Museum sorgen? Und auch über das Thema war man sich im FIM schnell einig: die Historie des Iserlohner Bürgerschützen-Vereins sollte es sein!



Frauenpower führte zur Öffnung der IBSV-Schatztruhe

Auch beim IBSV stieß die Idee auf Zustimmung. Doch nach der "Geburt" schlummerte das Projekt zunächst vor sich hin. Erst als Renate Brunswicker in ihrer Funktion als FIM-Vorsitzende energisch nochmals die Initiative ergriff und erneut auf den IBSV zuging, nahm das Projekt "IBSV-Zimmer" endlich Fahrt auf.
Frauenpower gab es jetzt auch auf Schützenseite. Denn Renate Brunswicker rannte nicht nur beim neuen IBSV-Oberst Wolfgang Barabo offene Türen ein, sondern sie erhielt in Person von Hilke Müsse auch wertvolle Unterstützung bei der Realisierung. Mit einem finanziellen Zuschuss von Stadt und Sparkasse Iserlohn wurde der Raum für 10.000 bis 12.000 Euro komplett renoviert und für die neue Ausstellung vorbereitet.

"Einmalige Sammlung einer 300-jährigen (IBSV-)Tradition"

Ab sofort zeigt sich nach Worten Renate Brunswickers "eine einmalige Sammlung einer 300-jährigen (IBSV-)Tradition jetzt endlich auch der Öffentlichkeit." Auch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens zeigte sich bei der offiziellen Einweihung in der vergangenen Woche äußerst angetan von der neuen Museumsattraktion. "Es war an der Zeit, dem Verein, seiner Tradition und seiner Schatzkammer endlich einen Raum zu geben, und das ist hier glänzend gelungen." Und IBSV-Oberst Wolfgang Barabo ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Es ist für Iserlohns ältesten Verein fast wie ein Wunder: Endlich sind wir im Museum!"
Doch Renate Brunswicker wäre nicht Renate Brunswicker, wenn sie nicht abschließend noch einen weiteren Wunsch in Richtung Stadtverwaltung und Bürgermeister gerichtet hätte. "Das einzige, was jetzt hier im Bereich des frisch renovierten Fritz-Kühn-Platzes noch fehlt, ist eine gemütliche Gastronomie."
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