Buddha und die Arbeit - kurz ein paar Gedanken zum 1. Mai

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Garten der Sinne, Bedburg-Hau
Etwas verspätet zum Tag der Arbeit möchte ich die Einstellung des Buddha zur Arbeit zur Diskussion stellen ....

Eigentlich wird über die Arbeit an sich im Buddhismus nicht oder kaum gesprochen. Sicherlich dient im Buddhismus die Arbeit nicht dem reinen Geldverdienen, dem Anhäufen von Vermögen, dem immer weiter wachsenden Handel und der reinen Produktion von Gütern und Konsumgegenständen.

Den Slogan "Für Geld tue ich (fast) alles" wird man in der Lehre des Buddhas (wie auch in der reinen Lehre Jesu) vergeblich suchen.

Somit verurteilt der Buddhismus auch die Ausbeutung von Natur und Bodenschätzen, allein des Geldes wegen.

Arbeit soll den Menschen Erfüllung bringen, sollte deshalb auch angemessen und ehrlich honoriert werden. Achtsamkeit und Nicht-Verletzen deute ich, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, für seine Arbeit Anerkennung zu finden. Hier unterscheidet man nicht zwischen einfachen und einfachsten Tätigkeiten und wissenschaftlich hoch angesiedelten und verantwortungsvollen Arbeiten.

Ergänzend stelle ich fest: Jemand, der mit wenig Leistungskraft ausgestattet ist, sollte für seine Arbeit einen Lohn empfangen, der ihm ein menschenwürdiges Leben garantiert. Jedenfalls hätten Buddha wie auch Jesus Christus die aktuelle Arbeits(markt)politik keinesfalls gut geheißen ....
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 03.05.2015 | 12:08  
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