Neue Geschichtstafeln im historischen Stadtkern Kalkar

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Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz, Anna Gamerschlag, Lioba Rochell und Hubert Hell, Vorsitzender des Kulturausschusses

Der „Tag des Denkmals“, bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen zur Baukultur und mit Öffnungen von Baudenkmälern gestaltet, bot den passenden Rahmen, um die elf neuen Geschichtstafeln im historischen Stadtkern öffentlich zu präsentieren.

Die bestehenden insgesamt 40 Erläuterungstafeln, in einem Förderprojekt in den Jahren 1994-1997 entstanden, sind z.T. beschädigt, von Wind und Wetter gezeichnet, oftmals kaum noch lesbar – und bieten nur sehr knappe, ein- oder zweizeilige Kurz-Informationen über das entsprechende Baudenkmal.

Der Ausschuss für Kultur und Tourismus des Rates der Stadt Kalkar hatte einstimmig beschlossen, das Projekt zur Erneuerung von zunächst zehn Tafeln – mit erweiterten Texten und Abbildungen – umzusetzen. Neben den 10 bedeutenden Baudenkmälern: Rathaus, Treppengiebelhaus, Museum, Archiv, Haus Sieben Linden, Stadtwindmühle, Taubenturm, Beginenhof, Evangelische Kirche und St. Nicolai-Kirche sollte auch die Geschichte der Gerichtslinde erläutert werden.

Die Stadtarchivarin Anna Gamerschlag hat nun aus ihrem breiten Wissen heraus und dank ihrer Kenntnis der Dokumente alle Tafeln komplett neu getextet: klar und verständlich – und mit Abbildungen, Fotos, Plänen und Zeichnungen versehen. Mittels der Geschichtstafeln können die Bürger wie auch die interessierten Besucher nun eine präzise Einführung in den geschichtlichen Kontext des Gebäudes gewinnen.

Die Diplom-Designerin Lioba Rochell, Kleve, hat die Tafeln gegliedert, gestaltet, farblich angepasst und in der technischen Produktion begleitet. Übersichtlichkeit und Lesbarkeit sind so gewährleistet. Die Größe der einzelnen, gut erkennbaren Tafeln ist angemessen, die Fassade der Baudenkmäler bleibt erhalten; die Tafeln sind gleichwohl gut erkennbar. Durch einen jeweiligen QR-Code mit der städtischen homepage verlinkt, sind die Texte zu den einzelnen Denkmälern sowie noch ergänzende Dokumente permanent nachzulesen; eine niederländische und eine englische Übersetzung werden in Kürze ebenfalls auf der homepage publiziert.
Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz freute sich über die gelungene Umsetzung und dankte allen Beteiligten für das Engagement: Sie machte auf die Bedeutung der Geschichte und des baukulturellen Erbes aufmerksam – auch und gerade für die zukünftige Perspektive der Stadt.
Harald Münzner, der das Projekt koordinierte, verwies darauf, dass nun sukzessive weitere Tafeln mit Informationen ersetzt würden; ein kulturhistorischer Rundgang zu den elf Stationen im Stadtkern sei jederzeit möglich.
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