Sinn des Lebens ....

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Still wie die Oberfläche eines ruhigen Gewässers .... so sollen Geist und Seele sein ....
Ein reisender Mönch, der das Studium des ZEN begonnen hatte, gelangte nach einer beschwerlichen Wanderung in die Einsiedelei eines Meisters des ZEN und der Kampfkünste, der täglich abgeschieden und weit entfernt der großen Metropolen meditierte, übte und trainierte ....

Ich bin durstig, bitte gebt mir zu trinken .... sprach der Reisende den Meister an. Dieser holte sogleich eine große Kanne frischen Wassers und kochte Tee. Als der Durst gelöscht war, bedankte sich der wandernde Mönch und bat um die Beantwortung einer Frage.

Meister, in all meinen Studien konnte ich nicht den Sinn des Lebens erfahren .... sprach er und weiter: wie kann ich den Sinn erkennen?

Komm mit mir zu diesem Teich .... erwiderte der Meister, nahm einen Stein und warf diesen auf die Oberfläche des ruhigen Gewässers.

Was siehst du? .... fragt der Meister den Gast.

Ich erkenne nichts! .... entgegnete der Wanderer. Nach einer Weile war das Wasser wieder zu einem stillen Gewässer gleich einem Spiegel geworden. Der Meister fragte erneut: Was siehst du?

Ich sehe mich selbst! .... erhielt er als Antwort.

Nun .... sprach der Meister .... wenn du dich selbst erkennst, ist deine Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet!
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6 Kommentare
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 14.04.2017 | 19:35  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 14.04.2017 | 21:27  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 14.04.2017 | 22:05  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 14.04.2017 | 22:15  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 14.04.2017 | 22:53  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 15.04.2017 | 00:43  
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