Vier Fragen an .... heute: Paul Aymans, verantwortlicher Karnevalist, Bürgerschütze, Bewahrer von Traditionen, Kommunalpolitiker und bekennender Alt-Kalkarer

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Paul Aymans "in seinem Element", hier besucht er mit den Karnevalisten und Gardisten die Bewohner der Seniorenresidenz Haus Horst Kalkar
Wenn man sich durch Kalkar und durch die Ortsteile dieser mittelalterlichen Stadt bewegt, dort einkauft, dort die kulinarischen Köstlichkeiten genießt und sich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern unterhält, fällt fast immer - wenn es um Traditionen, um Schützen oder um Karneval vom Feinsten geht - der Name Paul Aymans. Ich lernte ihn kennen und schätzen in seiner Rolle als St. Martin und als Nikolaus bei den regelmäßigen Besuchen der Seniorenresidenz Haus Horst, als professionellen Karnevalisten und auch in seiner Eigenschaft als ehrlichen und heimatverbundenen Kommunalpolitiker.
Was mir persönlich besonders auffiel .... was er macht, er praktiziert es wie ein Profi, "scheinbar" ohne viel Vorbereitung, mir scheint, er mache seine Dinge "gekonnt, locker, ohne Anspannung - aber mit sehr viel Herzblut". Hier nun meine vier Fragen an ihn:

1. Tradition in der heutigen Zeit - Schützen, Tanzgarden, Karneval - gibt es bei Euch in Altkalkar Nachwuchssorgen?

Im Bereich Karneval haben wir mehr als 70 Kinder und Jugendliche aktiv. Ein kleinerer Anteil ist auch bei den Schützen aktiv.
Es hängt natürlich von den Trainerinnen und Betreuern ab, dass wir hier sehr gut aufgestellt sind.


2. In Kalkar und seinen Ortsteilen kennen dich sehr viele Bürgerinnen und Bürger wegen deiner Aufbauarbeit und deinen Tätigkeiten bei den Altkalkarer Bürgerschützen und im Karneval. Bist du ein "geborener" Vereinsmensch .... oder wie kamst du in diese verantwortungsvollen und zeitaufwendigen Ämter?

Ich selber war nie Jungschütze, also ein Seiteneinsteiger. Als ich 18 wurde, hat mein Vater mich im Verein angemeldet, aber dann hat es noch ein paar Jahre gedauert, bis ich aktiv wurde. Im Jahr 1997 wurde ich als Beisitzer in den Vorstand gewählt, ein Jahr später 2. Vorsitzender und im Jahr 2000 1. Vorsitzender und Sitzungspräsident.


3. Ein Bürgerschützenverein sollte auch Heimat von Bürgern aller Gesellschaftsschichten sein. Gibt es bei euch ein harmonisches Miteinander von Jung und Alt und der verschiedensten Berufsgruppen untereinander?

Ein Vorsitzender - und mag er noch so bemüht sein - kann alleine gar nichts erreichen. Die Vielfalt eines Vereins fängt schon im Vorstand an, mit einer guten Mischung aus Männern und Frauen, jung und alt und gerade in Altkalkar, Mitbürger mit Migrationshintergrund. Und hier haben wir im Augenblick wirklich ein gutes Team am Start.


4. Aufgabe der Kommune sollte es sein, Vereinen und besonders sehr aktiven Vereinen wie dem BSV Altkalkar, Unterstützung und Förderung zu geben. Wie war und wie ist hier die Lage in Kalkar?

Kalkars finanzielle Lage ist nicht rosig. Aber trotzdem wurden bisher keine Hallen-, und Platzgebühren erhoben und ich denke das ist die beste Förderung die man den Vereinen zukommen lassen kann. Denn andersrum wäre es so, dass Vereine wie wir und andere, die viel Jugendarbeit leisten, dann viel bezahlen müssten.


Ich bedanke mich recht herzlich bei Paul Aymans und hoffe, dass er noch sehr lange die Traditionen der Bürgerschützen und Karnevalisten auf seine geschätzte Art und Weise pflegen wird.
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1 Kommentar
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 15.02.2016 | 14:55  
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