General Giesa neuer Standortältester für Kalkar / Uedem

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Alter und neuer Amtsinhaber: Oberst Joachim Bohn (links) und Brigadegeneral Giesa.
Kalkar: von-Seydlitz-Kaserne |

In der Kalkarer von-Seydlitz-Kaserne hat Brigadegeneral Peter Gorgels, Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf, die Funktion des Standortältesten für den Luftwaffenstandort Kalkar/Uedem von Oberst i.G. (im Generalstabsdienst) Joachim Bohn auf Brigadegeneral Günter Giesa, den Stellvertreter des Kommandeurs und Chef des Stabes im Zentrum Luftoperationen der Luftwaffe übertragen.

Oberst Bohn hat diese Tätigkeit seit April 2012 wahrgenommen.

Ein Standortältester bei der Bundeswehr ist nicht etwa der dienstzeitälteste Soldat an einem Standort, sondern es handelt sich um eine Aufgabe, die nur ihrer Bezeichnung nach etwas mit dem Alter zu tun. Ein Standortältester ist für die zahlreichen allgemeinen Fragen und Probleme einer Garnison zuständig. Und Bundeswehr-Standorte gibt es allein in Nordrhein-Westfalen immerhin 26, wie General Gorgels bei der Übergabe darlegte, zu der neben dem „Hausherrn“ Generalleutnant Joachim Wundrak, Kommandeur des neuen Zentrums Luftoperationen, auch der Bürgermeister Garnisonsstadt Kalkar, Gerhard Fonck (CDU), sowie Maria Ingenerf (CDU), stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Uedem gekommen waren.

Die 26 Standortältesten in Nordrhein-Westfalen koordinieren die Angelegenheiten der Dienststellen vor Ort und sind für alle diese Stellen gemeinsam gegenüber zivilen Institutionen Partner in der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Die kann gegenüber den zivilen Stellen wie Gemeinden oder Kreisen in Amtshilfe bestehen, die besonders in Katastrophenfällen als Nothilfe gefragt ist. In zahlreichen Fragen brauchen jedoch auch die militärischen Dienststellen die Kompetenzen der Kommunen. General Gorgels sprach hier insbesondere das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ an, wo militärische Standorte zum Beispiel in Fragen der Kinderbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen auf die Infrastruktur der Kommunen angewiesen sind. Diese gegenseitige Unterstützung auf Basis einer langjährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit von Bundeswehr und Kommunalpolitik, werde insbesondere hier am Niederrhein tagtäglich neu mit Leben gefüllt, lobte General Wundrak das mustergültige Verhältnis in der Region und dankte Bürgermeister Fonck und Stv.Bürgermeisterin Ingenerf für Ihre kontinuierliche Unterstützung.
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