"Kalkar hilft": Was passiert jetzt mit den vielen Kleidungsstücken?

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Mit der Auflösung der Flüchtlingsnotunterkunft im Campino in Wissel wird auch die Kleidersammlung und –sortierung von Kalkar-hilft im Gewerbe-Gründerzentrum Kehrum (GGK) eingestellt.

"Kalkar-hilft" bedankt sich in diesem Zusammenhang ganz besonders bei den Spendern für die zahl- und umfangreichen Kleiderspenden, aber auch für das Spielzeug und die vielen Plüsch-/Kuschelartikel. Ebenfalls gilt ein besonderer und ganz herzlicher Dank den mehr als 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in unzähligen Stunden und mit nicht nachlassendem Elan, mit Spaß und Herzblut geschätzte 9 Tonnen Bekleidung gesichtet, sortiert und in Kartons verpackt haben. Nur so konnten von Mitte Oktober bis jetzt die geschätzten 600 Flüchtlinge mit Winterbekleidung und passendem Schuhwerk ausgestattet werden. Viele kamen nur mit der Kleidung hier an, die sie am Leib trugen. Ohne "Kalkar-hilft" wären sie der Kälte und dem nassen Wetter schutzlos ausgeliefert gewesen, denn ein Budget für diese Artikel stand nicht zur Verfügung.
Jetzt trafen sich die Helferinnen und Helfer ein letztes Mal in „ihrer Kleiderhalle“ im GGK und legten gemeinsam die weitere Vorgehensweise mit den noch vorhandenen Beständen fest. Die Bekleidung für Erwachsenen soll demnach regional und überregional anderen Hilfsorganisationen angeboten werden. Sollte sich hier kein Bedarf aufzeigen, werden die Bekleidungsstücke an eine Verwertungsfirma übergeben und der Erlös wird dem „Spendenkonto für Flüchtlingshilfe“ der Stadt Kalkar gutgeschrieben. Hiervon können dann Anschaffungen für andere Projekte finanziert werden.

Was die Kinderbekleidung, das Spielzeug und die Plüsch-/Kuschelartikel angeht, wurde folgendes beschlossen: in der Zeit vom 7. bis 18. März, jeweils dienstag von 10 bis 12 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr, donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr werden diese Sachen in den zurzeit leerstehenden Ladenlokalen in der Monrestraße 57, Kalkar (gegenüber Metzgerei Stiller) den hier wohnenden Flüchtlingsfamilien und den Familien mit der Berechtigungskarte für „Die Tafel“ zur kostenlosen Mitnahme angeboten werden.
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