Mitbestimmung, Mitgestaltung, Mitentscheidung - Senioren auf Haus Horst

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Der Beirat bei Sonnenschein vor dem Cafe Rittersitz Haus Horst
Das Wohn- und Teilhabegesetz - WTG - garantiert den älteren Menschen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen ein Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrecht in Angelegenheiten des Betriebs der entsprechenden Pflegeeinrichtung.

Ich konnte mich in diesen Tagen von der Umsetzung und der Praxis dieses Gesetzes in der Seniorenresidenz Haus Horst überzeugen und suchte das intensive Gespräch und die Diskussion mit dem amtierenden Seniorenbeirat.

Hier nur einige Details über den Seniorenbeirat und seine Rechte:

Alle zwei Jahre wird der Seniorenbeirat gewählt, das aktive Wahlrecht liegt bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern (Ausnahme: die sich in Kurzzeitpflege befindlichen Damen und Herren).

Einmal monatlich tritt der Beirat zusammen, der Beirat kann zu dieser Sitzung Experten oder andere Personen einladen, beispielsweise Bewohner des Heimes, sachkundige Personen oder Angehörige bzw. Vertreter der Einrichtungsleitung oder Behörde. Die Beschlüsse und Entscheidungen werden protokolliert und dokumentiert.

Mindestens einmal in 12 Monaten wird eine Versammlung aller Hausbewohner durchgeführt.

Beim passiven Wahlrecht gibt es die Möglichkeit, sich auf Vorschlagslisten des Wahlausschusses eintragen zu lassen. Der aktuelle Beirat bemüht sich darum, dass aus den Bewohnern ein Wahlausschuss gebildet wird.

Meine Frage nach dem Funktionieren dieser lebendigen Demokratie im Haus Horst wurde einstimmig beantwortet: Wir sind sehr zufrieden mit der Anwendung und Umsetzung dieses Gesetzes, Vorschläge werden unverzüglich in die Praxis umgesetzt, eventuelle Mißstände sofort beseitigt.

Von der Größenordnung her besteht der Seniorenbeirat auf Haus Horst aus fünf Personen und zwei Reserve- bzw. Nachrückpersonen.

Dies sind als 1. Vorsitzende Frau Wojtanowski, als 2. Vorsitzender Herr Kümper, als Beisitzerinnen Frau Verhohlen, Frau Felix, Frau Neusen, Frau Baumhardt und Frau Fichter.

Die letzten Mitbestimmungsaktionen des Beirates waren die Gestaltung des Wohnbereiches I und die entprechende Renovierung dazu sowie das Aufstellen eines Geschwindigkeitsmessgerätes auf dem Horster Weg, um Gefahren zu mindern.

Ich jedenfalls traf einen sehr aktiven und hoch interessierten Beirat.
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6 Kommentare
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Marion Kamerau aus Bochum | 16.04.2015 | 08:26  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 16.04.2015 | 08:28  
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Beate Haack aus Emmerich am Rhein | 16.04.2015 | 09:59  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 16.04.2015 | 11:58  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 16.04.2015 | 13:30  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 16.04.2015 | 19:59  
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