Urkunde zur Städtepartnerschaft von Kalkar und Juvignac unterzeichnet

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Das Foto zeigt (v.l.n.r.:) Bürgermeister Gerhard Fonck, Carsten Nass, Bürgermeisterin Daniéle Santonja, Monika Ungemach, Évelyne Laborde, Boris Gulan, Anita Kipper, Christel Verhalen
 
v.l.n.r.: Bürgermeister Gerhard Fonck, Boris Gulan, stellvertretende Bürgermeisterin Évelyne Laborde, Anita Kipper, Harald Münzner, Christel Verhalen, Monika Ungemach, Carsten Nass

Im modernen Rathauses der südfranzösischen Stadt haben Bürgermeisterin Daniéle Antoine Santonja und Bürgermeister Gerhard Fonck die Städtepartnerschaft der Städte Juvignac und Kalkar am Samstag, den 16. November 2013, mit der Unterzeichnung der Urkunde besiegelt.

Vor zahlreichen Ratsvertretern sowie Bürgerinnen und Bürgern stellte Bürgermeister Fonck in seiner Rede heraus, dass Europa die gemeinsame Heimat sei und die Idee eines friedlichen und vereinten Europas auf das Miteinander der Menschen und die Zusammenarbeit der Städte beruhe. Er erinnerte an die seit 18 Jahren bestehende Schulpartnerschaft des Jan-Joest-Gymnasiums der Stadt Kalkar mit dem College Arthur Rimbaud und dass die Initiative zur Städtepartnerschaft von Kalkarer Eltern unterstützt wird.

Bürgermeister Fonck lud alle Bürgerinnen und Bürger beider Städte ein, sich aktiv in die Städtepartnerschaft einzubringen, damit ein lebendiger Austausch und unterschiedliche Projekte in den Bereichen Jugend, Sport, Kultur, Wirtschaft und Bürgerbegegnung möglich werden.

Eingebettet war die Unterzeichnung in ein abwechslungsreiches Programm, für das vielfältig in Juvignac geworben wurde.
Auf der Kunstausstellung „Salon des artistes régioaux“, die bereits zum 30. mal durchgeführt wurde, nahmen 70 Künstler teil, darunter aus Kalkar auch Christel Verhalen mit Farbradierungen, Konrad Hamacher mit Fotographien und Duve van Boggelen mit Acrylbildern. Die Arbeiten der Kalkarer Künstler überzeugten durch Ausdruckskraft und einen individuellen Stil und fanden großes Interesse.

Anlässlich der Unterzeichnung der Urkunde stiftete die Stadt Kalkar ebenfalls einen Preis. Ausgezeichnet wurde – nach einem Juryentscheid – der Fotograf Dominique Becam, der als Dank die ausgewählte Fotographie der Stadt Kalkar schenkte und zusicherte, mit dem Preisgeld ein Schulprojekt auf Madagaskar zu unterstützen. Es ist geplant, im nächsten Jahr Arbeiten des Fotographen in Kalkar zu präsentieren.

Eine freudige Überraschung für die Kalkarer Delegation – zu der neben Bürgermeister Gerhard Fonck, die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Kipper, die Ratsmitglieder Christel Verhalen, Boris Gulan und Carsten Nass sowie die Koordinatorin der Schulpartnerschaft, Monika Ungemach, und Harald Münzner, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus gehörten – war die neue Namensgebung einer Straße in Juvignac. Die „Avenue de Kalkar“ führt im Westen der stetig wachsenden Stadt in ein neues Quartier und wies früher als römischer Handelsweg in Richtung Spanien.

Beispielhaft für die umfangreiche Bautätigkeit in Juvignac wurde der entstehende Hotel- und Wellness-Komplex, unmittelbar an der historischen Therme gelegen, besucht. Restaurant und Hotel, Appartements, Saunen und ein großes Thermalbad stehen dort ab dem Frühjahr zur Verfügung und werden die touristische Entwicklung Juvignac nachhaltig fördern.

Neben Gesprächen mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und des Tourismusbüro, gab es viele Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern der südfranzösischen Stadt, die sich begeistert von der Städtepartnerschaft zeigten.
Die Kalkarer Bürgerinnen und Bürger, die Vertreter der Vereine und Institutionen können voraussichtlich im Frühjahr des kommenden Jahres erste direkte Kontakte beim Besuch einer Delegation aus Juvignac aufnehmen.
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