Vier Fragen an .... heute: Sebastian Wesnigk - ausgezeichneter, erstklassiger Küchenchef am unteren Niederrhein

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Kochen ist Kunst, Hingabe und Erfüllung - Sebastian Wesnigk - hier an seiner Kultstätte in Moyland bei Golf International Moyland
  Sebastian Wesnigk, ja - den kenne ich schon "ewig", ein gebildeter und wortgewandter Meister in der Küche, für mich eher ein Künstler, der eine aufregende und hochgraduierte Vita vorweisen kann. Lange hat er im Mutterland der Spitzenköche gelernt, besser gesagt: diese Kunst studiert und in die Praxis umgesetzt. Bereits vor vielen Jahren kochte er ausgezeichnet in der damaligen "Alten Post Moyland" .... aktuell ist er bei Golf International Moyland für alles verantwortlich, was Gaumen und Sinne mit höchsten Genüssen verwöhnt. Wohnhaft ist er in Kleve.
Sebastian - den sehe ich mehrmals wöchentlich, er bleibt zum einen Freund, zum anderen tadelloser Ratgeber in allen Angelegenheiten, die mit der Kunst des Kochens zu tun haben. Hier die Fragen und Antworten:


1. Sebastian, deiner Vita entnehme ich, dass du lange in Frankreich gelebt, gelernt und Speisen zubereitet hast. Wie wichtig ist die französische Küche noch heute für deine tägliche Arbeit?

Die vielen Jahre in Frankreich haben mich natürlich am meisten in meiner Laufbahn geprägt, ich hatte dort die Möglichkeit und vor allem die Chance
mit Meistern dieses Berufes zu lernen und zu arbeiten.
Die Einstellung in diesem wunderbaren Land zum Essen ist noch eine ganz andere als bei uns hier in Deutschland. Sicherlich zählen wir in Deutschland
mittlerweile sehr viele Spitzenköche, doch Essen wird in Frankreich einfach noch mehr zelebriert.
Aus Respekt meiner ehemaligen Chefs gegenüber und ganz besonders meinem großen Vorbild Jacques Maximin versuchen wir im Team dieses Gefühl
unseren Gästen wiederzugeben. „Sich wohlfühlen“ egal ob bei einer Currywurst oder einem 8-Gänge-Menu.
Dieses schafft man aber nicht alleine - sondern nur als Team.


2. Gewürze und Kräuter als Gesundmacher - welchen Stellenwert haben Kräuter und Gewürze für dich?

Frische Kräuter und Gewürze sind ein großer Bestandteil der mediterranen Küche, man sollte aber behutsam mit ihnen umgehen, sie an der richtigen
Stelle einsetzen, damit sie ihre ganze Intensität entfalten können.
Ein paar frische Tomaten, Salz, Pfeffer, ein gutes Olivenöl und zum Schluss etwas frischen Basilikum .... mehr braucht es nicht.


3. Du begeisterst auch immer wieder mit der Optik deiner Gerichte. Das Auge ißt mit - stimmt dies?

Ja, diese Aussage ist absolut richtig, der erste Eindruck zählt, das kennt man nur zu gut aus dem alltäglichen Leben, etwas Schönes zaubert doch jedem ein
Lächeln ins Gesicht und so ist es doch beim Essen nicht anders. Wenn ich im Restaurant etwas bestelle dann macht man dies mit einer gewissen
Erwartungshaltung. Diese kann durch ein schön angerichtetes Gericht sofort etwas gestillt werden .... und Vorfreude auf „mehr“ bringen.
Ein ehemaliger Küchenchef von mir sagte immer: „Essen muss sexy sein“.


4. Wenn du selbst Zeit hast und mit deiner Familie essen gehst, welche Küche bevorzugst du dann?

Das ist eine sehr gute Frage. Wenn die Zeit dazu besteht, suchen wir meistens die ehrliche und bodenständige Küche. Ein kleiner Biergarten, gemütliches
Beisammensein .... um den in der heutigen Zeit viel zu stressig gewordenen Alltag mal für kurze Zeit zu vergessen, sich mit den wirklich wesentlichen Dingen
des Lebens beschäftigen, Familie und Freunde.


Ich danke dem Sebastian, dessen Gerichte ich mehr als nur schätze, für seine Teilnahme an meiner Medien-Serie. Ein berühmter Mensch sagte mal: Der Koch ist der Schwerstarbeiter unter den Künstlern ....
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1 Kommentar
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 10.05.2016 | 12:23  
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