Errichtung einer steinkohlebefeuerten Kesselanlage in Appeldorn / Brennstoffersatz durch Biomassekohle aus Produktion vor Ort

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Historische Mühle in Kalkar - eines der Wahrzeichen dieser mittelalterlichen Stadt am Niederrhein ....
Ich veröffentliche hier einen Beitrag von Hermann Untervoßbeck aus Kalkar, Mitglied im Rat der Stadt Kalkar für das FORUM Kalkar, außerdem Mitglied im Hauptausschuss und im Bauausschuss der Stadt Kalkar. Ich kenne Herrn Untervoßbeck als aufrichtigen Demokraten und habe seine Ausführungen deshalb mit großem Interesse gelesen. Hier seine Zeilen:

Sehr geehrte Herren Hofer und Kuhles, geneigte Mitleser,

in der Bauausschusssitzung des Rates der Stadt Kalkar vom 21.04. lag
mir/den Ausschussmitgliedern ein Antrag der Pfeifer&Langen GmbH &Co.KG
Werk Appeldorn nach §16, 6 BImSchG vor; inhaltlich unserer
erforderlichen Stellungnahme zur Errichtung eines mit Steinkohle
befeuerten Kessels zur Dampf- und Stromerzeugung/-wandlung.
Brennstoffanlieferung just in Time bei einer zusätzlichen
2-Tageslagerkapazität in einem Bunker mit 460m³ Bruttovolumen nebst
1000t auf vorhandenem Lagerplatz.

Trotz dieses hohen Tagesbedarfes habe ich in der Sitzung auf eine
mögliche Zusammenarbeit zwischen Ihrem Unternehmen und der Zuckerfabrik
hingewiesen. Meine Frage, ob man verwaltungsmitarbeiterseitig Ihr
Unternehmen mit Ihrem steinkohlebedarfsmindernden Produkt gegenüber
Pfeiffer&Langen ins Gespräch gebracht hätte, wurde erwartungsgemäß
verneint.

Nichtsdestotrotz sehe ich hier die Möglichkeit einer win-win-Kooperation
für beide Unternehmen.

Sofern bisher noch kein Kontakt zwischen den Unternehmen
bestand/besteht, will ich dies hiermit gern anregen. Zumal bei der
Zuckerproduktion gerüchteweise auch etwas Biomasse anfallen soll(;-) ),
die dann thermisch hydrocarbonisiert als Kohle zumindest einen Teil des
Steinkohlebedarfes substituieren würde.

Der Effekt wäre eine Verbesserung der Emissionsbilanz, sowie eine
Verringerung der Belastung durch den Kohleanlieferverkehr, nebst
verringerten anlieferungsbedingten Emissionen. Ein Gewinn für die
Anwohner. Ab da dann eine win-win-win-Situation.

Gleichzeitig hätten Sie die gewünschte Referenzanlage in der Nähe des
bisherigen Erprobungs- und möglichen Anlagenproduktionsstandortes in
Kehrum/Kalkar. Also win x win³!

Falls es beiderseitig kein Interesse an einer Kooperation gibt, war es
mir trotzdem den Versuch wert.

Falls es jedoch hiermit gelingt, die beiden an den entgegengesetzten
Dorfenden gelegenen Betriebe auch zum Wohl der dazwischen lebenden
Menschen auf den Weg zueinander zu bringen, freue ich mich natürlich
über eine Rückmeldung.

Die Ausschussvorlage/Drucksache 10/235 ist abzurufen unter:
https://www.kalkar.de/de/ratsportal/235-10-stellun...


Bei Rückfragen: 02824 93236

Frohes Schaffen und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg.

Freundliche Grüße
Hermann Untervoßbeck
RM Stadt Kalkar/Forum_Kalkar
Hauptausschuss,Bauausschuss


Quellen für die geneigten Leser:

https://www.youtube.com/watch?v=BWYW8sXpVtU
http://www.htp-inno.de/files/download/HTP%20Fachta...
file:///C:/Users/Test/AppData/Local/Temp/140517%20Programm%20HTC%20Kleve.pdf
http://www.grenol.org/index.php?id=8

http://www.diamant-zucker.de/unternehmen/standorte...
https://www.kalkar.de/de/ratsportal/235-10-stellun...
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