Stellungnahme Schulz klagt gegen Sadlowski

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Kalkar: Kalkar | Wie bereits bekannt wehrte sich Frau Schulz gegen eine, durch mich getätigte, Aussage zur Schulausschusssitzung vom 15.04.2015, dass der Bürgermeister die Schulausschusssitzung übernommen hätte. Ich korrigierte die Aussage umgehend, nachdem ich auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht wurde. Durch die Abgabe der modifizierten Unterlassungserklärung bekräftigte ich dies zusätzlich.

Korrektur im Lokalkompass:

Urspungstext:
Dazu beigetragen hat auch das Verhalten der Ausschussvorsitzenden Frau Dr. Britta Schulz. Frau Schulz, Bürgermeisterkandidatin des ForumKalkar, stand bereits in der Vergangenheit wegen ihres Führungsstils im Schulausschuss in der Kritik. Die hitzige Debatte konnte von der Ausschussvorsitzenden nicht mehr kontrolliert werden, so dass der Bürgermeister die Führung des Ausschusses der offensichtlich überforderten Vorsitzenden abnehmen musste.

Hinweis: Zur Änderung des letzten Satzes, wurde ich durch ein anwaltliches Schreiben von Frau Dr. Schulz aufgefordert. In diesem Schreiben werden mir unter anderem weitere Rechtsmittel angedroht.

Geändert in: Die hitzige Debatte konnte von der scheinbar überforderten Ausschussvorsitzenden nicht mehr kontrolliert werden, so dass der Bürgermeister in die Führung des Ausschusses zu diesem Tagesordnungspunkt, eingreifen musste.

Für eine Bürgermeisterkandidatin ist es völlig unangemessen dafür einen Anwalt zu beauftragen. Kritik, auch wenn sie mal etwas heftiger ist, muss eine Person des öffentlichen Lebens aushalten können. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Hätte Frau Schulz mich angerufen, mich per Mail oder persönlich kontaktiert, hätte ich selbstverständlich genau so gehandelt, wie ich es nach der Aufforderung durch den Anwalt getan habe.
So sieht also der neue Politikstil aus, den Frau Schulz und das ForumKalkar uns versprochen haben.
Das lässt für die Bürgermeisterwahl tief blicken, wenn eine Kandidatin scheinbar nicht in der Lage ist sich offensiv mit Kritik auseinander zu setzen. Hier wird ein Zeichen für den Bürger gesetzt, das lautet „Bist du böse zu mir oder meiner Wählergemeinschaft oder kritisierst du uns zu stark, werde ich / wir zum Anwalt laufen und deine Meinung beschneiden bzw. unterbinden lassen“.

Zudem gab es im Lokalkompass einen Kommentar der durch aus würdig gewesen wäre, entsprechend behandelt zu werden. Was aber nicht geschehen ist.
Der Kommentar wurde durch einen in Kalkar lebenden Leser verfasst, der nach meinem Wissen nicht in einer Partei oder Wählergemeinschaft organisiert ist.

Zitat aus einem Kommentar im Lokalkompass:

Frau Dr. Schulz hatte Zahlen aus meiner Anfrage vom Dez 2014 vorliegen, wenn diese nicht
nach der Antwort vom Hund gefressen wurden. Offensichtlich hatte sie keinen mentalen
strukturierten Zugang dazu, weder zum Zeitpunkt der Antwort an mich noch zum Zeitpunkt ihrer Ratseinwirkungen. Sie bemängelte stattdessen, dass sie von der Verwaltung nicht die wichtigen richtigen Zahlen erhalten habe. Es unterstreicht erneut ihre Hilflosigkeit, dass sie sich aktuelle Zahlen bei der Vorbereitung der Sitzungen auch nicht erfragt hat, und „solches wohl auch – physisch – moralisch – ethisch - nicht braucht, weil überflüssig wie ein Pickel am Hintern“. Was soll man mit solch einer Vorsitzenden, die dann auch noch Bürgermeisterin werden möchte? Hier haben Sie, lieber Herr Sadlowski, durchaus – leider – Recht. Der Fisch stinkt vom Kopf her!

Da nur ich, als FDP Mitglied, ein anwaltliches Schreiben bekommen habe,drängt sich ein Verdacht auf. Mit Blick auf die Bürgermeisterwahl, soll wohl ein kritischer, scharf formulierender, hinterfragender Mitbürger der hin und wieder Fehler und Unzulänglichkeiten aufzeigt, in Misskredit gebracht werden. Zumal die FDP Kalkar nicht Frau Schulz oder das ForumKalkar im Bürgermeisterwahlkampf unterstützen wird.

Wenn sich Frau Schulz die Frage stellt, ob der Bürgermeisterwahlkampf so aussehen soll, dann kann ich die Frage nur erwidern.

Es sind immer die Anderen die Böse sind, und die durch Kritik an fachlichen und sachlichen Fehlern, jemanden schlecht machen wollen. Schon im Kommunalwahlkampf hat sich das Forum oft beleidigt und ungerecht behandelt gefühlt. Das mag nicht auf alle Mitglieder zutreffen, aber hier ist nun der traurige Höhepunkt und man sollte doch überlegen, wenn jemand zwar austeilt, nicht einstecken und nicht offensiv mit Kritik umgehen kann, ob man dann nicht besser von einem öffentlichen Amt und einer Kandidatur abstand nehmen sollte.

Zitat aus der anwaltlichen Klageerwiderung:
Wenn die Politik der Meinungsfreiheit und der freien Berichterstattung einen Riegel vorschieben könnte, wäre der Rechtsstaat in seinen Grundfesten erschüttert.

Sollte das Gericht zu Gunsten von Frau Schulz endscheiden, werde ich das selbstverständlich akzeptieren und mit einem Lächeln den geforderten Betrag bezahlen.
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Thomas Hagen aus Kalkar | 23.06.2015 | 12:31  
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