Was sagt der Landratskandidat Jordi Preußer zum Airport Weeze?

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Jordi Preußer - Landratskandidat der Linken für die Wahl am 13. September 2015 (Foto: Genehmigung durch J. Preußer, Presseerklärung und Foto)
Hier seine Pressemitteilung vom 5.9.2015


Da alle 4 Kontrahenten von Jordi Preußer Befürworter des Flughafen
Niederrheins sind, hier seine Stellungnahme:*
*

Ich war von Anfang an ein Gegner des Airport Weeze und finde ihn
überflüssig - aus ökologischen und ökonomischen Gründen, aber auch
verkehrstechnisch.
Habe den Status quo aber nun vorläufig akzeptiert, weil er von einem
großen Teil der Bevölkerung im Kreis Kleve angenommen wird und der Kreis
eine Menge Geld rein gesteckt hat.
Das Finanzgebahren der Betreiberfirma ist seit Beginn des Flughafens
dubios und unseriös, wird aber von der Mehrheit des Kreistags bisher so
hingenommen.
Der Kreis hat dabei lediglich einen Anteil von gerade mal 2 % erworben,
statt der versprochenen 49 % an dem Besitz zu erhalten. Bis heute sind
die entsprechenden Verträge nicht unterzeichnet worden.
Die groß angekündigte „ Jobmaschine“ für die Region hält nicht das, was
versprochen wurde. Es sind in der Mehrzahl unterbezahlte Arbeitsstellen,
Teilzeitarbeit, 400 Euro-Jobs und Zeitarbeits-Verträge die aus
Steuergeldern zusätzlich bezuschusst werden. Viele Arbeitsplätze werden
von Mitarbeitern aus ganz Deutschland, bzw. Europa besetzt und nur
wenige vom Niederrhein.
Die Frequentierung der Fluggäste zeigen zwar relativ gute Zahlen ca. 2
Millionen, sind aber für eine Rentabilität -wie Flughafenexperten
festgestellt haben- zu wenig.
Ein Airport wird rentabel wenn über 5 Millionen Fluggäste ihn benutzen.
Da sich die mehr oder weniger einzige Fluggesellschaft Ryanair vom
Flughafenbetreiber sehr gute Konditionen erpresst hat, bleiben für
Rückzahlungen nichts übrig.

Es gibt m. E. 3 Lösungsmöglichkeiten:

1. Schließung des Airport, was zurzeit aus rechtlichen Gründen (nur für
den Betreiber möglich ist) und aus ökonomischen Gründen nicht
erstrebenswert wäre, weil viel Geld vom Kreis evtl. verloren ginge.
2. Der Flughafenbetreiber soll nun endlich seinen
Zahlungsverpflichtungen nachkommen.Der Kreistag darf keine weiteren
Verzögerung der Zinszahlung mehr hinnehmen, entweder Geld oder Anteile!
3. Der Flughafenbetreiber trennt sich von Ryanair und versucht seriösere
Fluggesellschaften an den Flughafen zu bekommen, den Ryanair ist öfters
mit negativen Schlagzeilen in den Medien:
Die Stadt Kopenhagen hat ihren Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes
verboten, den irischen Billigflieger Ryanair auf Dienstreisen zu nutzen.
Die Stadt Kopenhagen verlange von allen Geschäftspartnern faire Löhne
und Arbeitsbedingungen. Ryanairs Firmenphilosophie ist „Sozialdumping“.
Acht weitere dänische Kommunen haben inzwischen angekündigt, nur noch
mit Fluggesellschaften zusammen arbeiten zu wollen, deren Mitarbeiter
Tarifverträge haben.Daran sollten sich die deutschen Kommunen ein
Beispiel nehmen, in erster Linie auch der Kreis Kleve.

Mehr Infos auf
seiner Website: http://www.yulara.biz/a.biz/>yulara.biz




--
Jordi Preußer
Landratskandidat Kreis Kleve
für die DIE LINKE
Tel. 02831-1219392
Mobil 0152-33733400
www.yulara.biz
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5 Kommentare
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Willi Heuvens aus Kalkar | 05.09.2015 | 19:31  
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Bernhard Braun aus Essen-West | 05.09.2015 | 21:59  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 06.09.2015 | 18:52  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 06.09.2015 | 18:58  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 08.09.2015 | 19:30  
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