Der Bürgerbus Kalkar kommt in Fahrt

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Die Stadt Kalkar und das Initiativteam „Bürgerbus für Kalkar“ hatten kürzlich interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Gründungsversammlung des Vereins „Bürgerbus Kalkar“ in das Dünencafé Laakmann in Wissel eingeladen.

Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz begrüßte die 40 Teilnehmer der Veranstaltung und wies auf das notwendige ehrenamtliche Engagement hin, damit das Projekt Bürgerbus starten kann und zum Erfolg wird. Durch den Bürgerbus sollen regelmäßige Verbindungen zwischen den Stadtteilen und der Innenstadt gewährleistet und ausgebaut werden.

Bis ins hohe Alter mobil zu sein, ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebensqualität. Aber auch andere Personengruppen, wie z. B. junge Familien, Schüler und Jugendliche haben das Bedürfnis nach mehr Mobilität, auch ohne eigenes Auto. Neben notwendigen Wegen zum Arzt, zur Apotheke, zur Bank, zum Einkaufen oder zur Schule, möchten Menschen mit eingeschränkter Mobilität auch Freunde und Verwandte treffen, ihren Hobbys nachgehen und an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen.

Heinz Igel vom Initiativteam „Bürgerbus für Kalkar“ erläuterte die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb eines Bürgerbusses und stellte einen Entwurf der Vereinssatzung vor, die ebenso wie die offizielle Vereinsgründung einstimmig beschlossen wurde.

Anschließend leitete Franz-Josef Boenke die Wahlen zum Vereinsvorstand. Heinz Igel (Appeldorn) wurde zum Vorsitzenden, Jutta Kaiser (Wissel) zur Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Helga Meier (Wissel) übernahm das Amt der Schriftführerin, Alfred Tönnishoff (Wissel) das des Kassenwartes. Als Beisitzer wurden Dr. Andrea Mörsen (Hönnepel), Franz-Josef Boenke (Kalkar) und Leo Lamers (Niedermörmter) gewählt. Die Wahlen erfolgten einstimmig, alle Gewählten nahmen die Wahl an. Satzungsgemäß wird ein weiterer Beisitzer als Vertreter der Stadt Kalkar von der Bürgermeisterin bestellt.

Wie geht es jetzt weiter?

Der frisch gegründete Verein hat eine Menge Arbeit vor sich, u. a. gilt es, den für den Betrieb des Bürgerbusses notwendigen Ratsbeschluss für die Übernahme der eventuell nicht gedeckten Kosten durch die Stadt Kalkar zu erwirken. Dazu muss z. B. ein Finanzkonzept erarbeitet, nach Sponsoren und Werbeträgern gesucht und ein (vorläufiger) Fahrplan aufgestellt werden. Auch werden weiterhin Fahrer/innen gesucht, die den derzeitigen Stamm von 22 Personen noch verstärken wollen.

Informationen über den Verein „Bürgerbus Kalkar“ stehen auf der vereinseigenen Webseite www.buergerbus-kalkar.de zur Verfügung.
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