Bergkamens Bürgermeister in Silifke

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„Silifke Dorfschule“ – Dorfschule in Kırobası. Foto: privat

Sehr zufrieden über den Erfolg ihrer Teilnahme beim diesjährigen Kulturfestival in der türkischen Partnerstadt Silifke kam die 5-köpfige Delegation um Bürgermeister Roland Schäfer Montag letzter Woche nach Bergkamen zurück.

Bergkamen/Silifke. Aber nicht nur das Kulturfestival war das Ziel dieses Besuches. Die mitreisende Dezernentin, Christine Busch, unter anderem zuständig für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport, nutzte die Gelegenheit, die Atatürk Mittelschule, die seit letztem Jahr in einer Partnerschaft mit der Willy-Brandt-Gesamtschule verbunden ist, zu besuchen. Von dort war kurz vorher eine 19-köpfige Schüler-/Lehrerdelegation aus Bergkamen von einer Begegnung zurückgekehrt. Außerdem erhielt die Delegation einen Einblick in die Organisation einer Dorfschule im Taurusgebirge, auf einer Höhe von 1.500 Metern über dem Meeresspiegel gelegen. Zum Dank wurden die rund 200 Schülerinnen und Schüler mit frisch gebackenen Waffeln versorgt.

Darüber hinaus konnte der Umweltbeauftragte der Stadt Bergkamen Heiko Busch im Rahmen dieser Reise der Stadt Silifke das Projekt „TWINS – Cities in climate change“ vorstellen. Hierbei handelt es sich um ein Vorhaben des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zum Thema Klimaschutz, bei dem der Austausch der 53 Kommunen des Ruhrgebietes mit ihren internationalen Partnern gefragt ist. Der dortige Umweltausschuss bekundete großes Interesse an einer Zusammenarbeit bei diesem Projekt, das Anfang November stattfinden wird.

Bereits zum dritten Mal in Folge nahm die Stadt Bergkamen mit einem Stand am alljährlichen Kulturfestival in Silifke teil, um die deutsche Partnerstadt vorzustellen. Hierbei wurde deutlich, dass die Stadt Bergkamen in der seit Oktober 2014 als Fortsetzung mit Tasucu bestehenden Partnerschaft in der Stadt Silifke immer bekannter und beliebter wird. „Einen großen Teil dazu beigetragen hat sicherlich auch der rege Austausch der Willy-Brandt-Gesamtschule mit der Atatürk-Ortaokulu“, so Bürgermeister Roland Schäfer.
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