Heinrich Peuckmanns neuer Roman „Gefährliches Glitzern“ dreht sich um alte Münzen

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Der Kamener Autor Heinrich Peuckmann wird wieder - wie hier vergangenes Jahr - auf der Buchmesse in Leibzig lesen. (Foto: Peuckmann)
Kamen: Methler |

Ein erschlagener Bauer, ein Gerücht in der Szene der Hobby-Archäologen: „Gefährliches Glitzern“ heißt der neue Krimi des Kamener Autors Heinrich Peuckmann, in dem sich alles um Archäologie dreht.

In dem 240 Seiten starken Werk wird der pensionierte Kommissar Bernhard Völkel bereits zum fünften Mal privat mit einem Fall betraut - eher unfreiwillig, denn mit Morden will er eigentlich nichts mehr zu tun haben. Aber dann spricht ihn ein Museumsdirektor an, aufgescheucht von einem anonymen Hinweis, dass in der Szene der Hobbyarchäologen eine große Sache läuft. Völkel, der in der Dortmunder Nordstadt beheimatet ist, kann es nicht lassen und beginnt zu ermitteln.

Eine wichtige Rolle in „Gefährliches Glitzern“ spielt der Kamener Gastwirt Wolfgang Krause. Inspiriert wurde Peuckmann durch den realen Hobby-Archäologen Ulli Neumann, Gastwirt in Methler. „Er hat vor einigen Jahren ein germanisches Langhaus wiederentdeckt“, so der Kamener Autor. „Er gehört zu den ‚Guten‘, da er alles abgibt, was er findet, im Gegensatz zu dem Täter in meinem Roman.

Zahlreiche Anspielungen im Roman enthalten

Das Buch ist gespickt mit zahlreichen Anspielungen. So kann der Leser auf Seite 33 anhand der geschilderten Handlung erkennen, dass Völkel den Roman „Leere Tage“ liest. Autor: Heinrich Peuckmann. Auch auf den vorherigen Krimi, „Angonoka“, wird angespielt. Anita, die Völkel dort kennen gelernt hatte, taucht auch in diesem Roman wieder auf. Aber auch der Dortmunder Tatort bleibt nicht unkommentiert (S. 91f.). Allerdings scheint Völkel kein großer Fan der Krimireihe zu sein. So ist er der Ansicht, der psychotische TV-Kommissar müsse noch deutlich eher für dienstuntauglich erklärt werden als er selbst. Völkel leidet bzw. litt seit einer Schussverletzung unter Panikattacken, die zu seiner Frühpensionierung führten.

Wie in den vorherigen Völkel-Krimis lässt Autor Peuckmann den Leser auch an den Gedanken des Täters teilhaben. Wer sich in Dortmund auskennt, wird zudem einiges wiedererkennen. Aber auch Kamen spielt eine wichtige Rolle.

Auch auf der Buchmesse in Leibzig hat Peuckmann wieder aus seinem neuen Roman gelesen. „Das hat schon Tradition“, sagt er schmunzelnd. „Ich habe dort bereits zum 4. Mal einen meiner Krimis vorgestellt.“
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