Sinfonische Reihe des Kreises - William Shakespeare macht Musik

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Generalmusikdirektorder Neuen Philharmonie Westfalen Rasmus Baumann (Foto: Pedro Malinowski)
Kamen: Konzertaula |

Dichterfürst William Shakespeare hätte in diesem Jahr seinen 450. Geburtstag gefeiert. Anlass genug für die Neue Philharmonie Westfalen, seinem Wirken mit einem Konzertabend Tribut zu zollen und damit gleichzeitig die Spielzeit 2015/2016 ausklingen zu lassen.

 Das neunte und letzte Sinfoniekonzert der Saison findet am Mittwoch, 24. Juni, in der Konzertaula Kamen statt. Beginn ist um 19.30 Uhr; die Einführung beginnt um 19 Uhr. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Dmitri Schostakowitsch.
 Viele Künstler ließen sich von Shakespeare inspirieren und komponierten auf Grundlage seiner Stücke Opern, Lieder oder sinfonische Dichtungen. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann werden die Orchestermusiker ihre Interpretationen zu verschiedenen Werken Shakespeares spielen.
 Die grüblerische Seite des Dänenprinzen Hamlet wird mit der Fantasie-Ouvertüre op.67 in f-moll von Tschaikowsky nachgezeichnet. Auch die unglückliche Liebe Ophelias lässt das Stück erkennen. Schostakowitsch komponierte seine Orchestersuite „Hamlet“ op.116 im Jahr 1964 als Filmmusik. Neben dem bekannten, düsteren Charakter Hamlets blitzen hier satirische Aspekte auf.
 Im Kontrast dazu werden die Zuhörer mit Mendelssohns Musik zu „Ein Sommernachtstraum“ eingeladen, sich vom schwerelosen Zauber der Liebesverwicklungen in den Elfenspuk entführen zu lassen. Düsternis und Schwermut haben hier keinen Platz mehr.
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