200 Bücher für Bergkamener Kita „Sprösslinge“

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Die kleinen Besucher der Bergkamener Kita Sprösslinge haben die Wahl zwischen 200 Einzeltiteln in ihrer neuen Bücherei.
Kamen: Stadtspiegel |

Ob Sandmännchen, Wissensbücher oder Tiergeschichten - ab sofort können sich die Kinder in der Bergkamener Kita Sprösslinge jederzeit ihre Lieblingsgeschichten ausleihen. Möglich ist dies durch die frisch eingeweihte Bücherei.

Etwa 200 Bücher stehen in einem großen Regal. Die Zwei- bis Sechsjährigen kommen regelmäßig in den bunt geschmückten Raum, um sich ein Buch auszuleihen. „Bei einer feierlichen Eröffnung haben die Kinder ein Band durchgeschnitten“, erzählt Erzieherin Nicole Portykus, während sie Karten ausfüllt, auf denen die ausgeliehen Bücher vermerkt werden. Der fünfjährige Jamie leiht sich grade ein Puzzlebuch über den „Froschkönig“ aus. „Ich mag aber auch das Grüffelo oder Bücher über Dinosaurier“, erzählt er. Fan der Urzeitechsen ist auch Nico (fünf Jahre): Er nimmt ein Buch über die Dinos mit nach Hause.

Die Bücher waren zum Teil schon vorhanden, wie Kita-Leiterin Susanne Kortendiek erklärt. „Einige wurden auch von Eltern gespendet oder neu gekauft.“ Den Kindern lesen die Erzieherinnen täglich vor. „Regelmäßig kommt auch Werner Warnken, ein pensionierter Lehrer, als Lesepate zu uns. Die Kinder nennen ihn den Lese-Werner“, so Susanne Kortendiek.

Lesen wird in der Kita Sprösslinge groß geschrieben. „Lesen fördert das Sprachverständnis und die Lesekompetenz. Dabei erzählen die Erzieherinnen die Geschichten und binden die Kinder auch mit ein“, erklärt die Kita-Leiterin. Wichtig ist auch, dass Eltern zuhause beim Lesen Vorbilder sind. „In Familien, wo fast immer nur der Fernseher läuft, wird natürlich weniger gelesen“, bedauert sie. Teilweise hätten Kinder auch nur Hörspiele oder -bücher. „Aber gemütlich auf der Couch sitzen und Fragen zu der Geschichte beantworten, das kann ein Gerät nicht“, so Susanne Kortendiek.

Natürlich sind in einer Bücherei auch Regeln nötig. In der Kita haben die Kinder diese auf bunte Plakate geschrieben: leise sein, nicht streiten, aufräumen und anderes. „Und nur wer einen Ausweis hat, darf auch ein Buch ausleihen“, erklärt die fünfjährige Lotta.

Einen Vorläufer hatte die Bücherei auch: „Früher hatten wir den Bücherkoffer. Jetzt wollten wir aber ein großes Angebot für alle Gruppen“, so Nicole Portykus.
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