Bergkamen: Gibt´s hier etwa auch "Horror-Clowns"?

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Horror-Clowns sorgten in Wesel und Gelsenkirchen für Angst und Schrecken. Jetzt soll angeblich acht Clowns in Bergkamen ihr Unwesen treiben. ^Foto: Daniel Magalski

In Bergkamen sollen sie gleich in mehreren Straßen gesichtet worden sein: In der Hochstraße, in der Präsidentenstraße, Am Stadion und am Busbahnhof. "Kinder und Frauen werden belästigt", heißt es in einer anonymen WhatsApp, die möglichst schnell und weit von den Lesern dieser Nachricht verbreitet werden soll.

In Amerika verbreiten Horror-Clowns mit blutigen Masken, Kettensägen oder Hammer seit einiger Zeit Angst und Schrecken. Im Internet gibt es zahlreiche Videos der geschockten Opfer.
Dieser Trend mit dem fragwürdigen Spaßfaktor schwappt nun offenbar auch nach Deutschland über.

WhatsApp im Umlauf, die Angst verbreiten soll

In Bergkamen geht derzeit eine "Ketten-WhatsApp" um, in der vor Horror-Clowns gewarnt wird. In der Nachricht wird aufgefordert, diese möglichst schnell zu verbreiten. "Alles Fake", kommentiert selbst Bürgermeister Roland Schäfer auf Facebook.
Der Hype um die Horror-Clowns hat aber auch eine rechtliche Seite. "Erschrecken ist in Deutschland nicht strafbar. Ist der Clown aber bewaffnet, sind wir schnell im Bereich einer Bedrohung", erklärt Ursula Schwarte, Fachanwältin für Strafrecht.
Meldungen bei der Polizei im Kreis Unna halten sich zum Thema eher in Grenzen. Die Polizei rät zudem davon ab, derartige Nachrichten als "Panikmache" zu weiterzuleiten.

Ständig durchfluten neue Meldungen das Netz:

► In der Nacht zum Freitag (21. Oktober) gab es angeblich zwei Clown-Attacken in Rostock.
►Mit Pfefferspray schlug am Donnerstagabend (20. Oktober) ein Mann (26) einen Grusel-Clown in Essen in die Flucht.
►Am Freitagmorgen (21. Oktober) gegen 5.40 Uhr soll dann wieder ein Horror-Clown in Essen gesichtet worden sein.
► In Greifswald soll am Donnerstagmorgen (20. Oktober) eine junge Frau belästigt worden sein.
► In Bochum hat angeblich ein Horror-Clown am Mittwoch (19. Oktober) fünf Kinder erschreckt.
►In Leipzig prüft die Polizei derzeit einen Fall an der Paul-Robeson-Schule. „Dort berichteten Kinder, am Donnerstagvormittag von einem Clown mit einem Messer bedroht wurden zu sein“, sagte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf der BILD-Zeitung.
► In Stendal (Sachsen-Anhalt) soll auch ein „Horror-Clown“ Angst und Schrecken verbreitet haben.
► Und auf der Nordseeinsel Sylt habe ein Unbekannter in einem Clownskostüm mehrere Touristen erschreckt.
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