Bombenentschärfung: Geisterstimmung in den Straßen

Die Polizei musste vielen verärgerten Verkehrsteilnehmern die Ausnahmesituation verständlich machen.
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An der alten Total-Tankstelle am Ostring wurde heute morgen (Freitag, 9. Dezember) eine 250-Kilo schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft.

Im Evakuierungsradius von 250 Metern um die Kreuzung Ostring und der Ängelholmer Straße herrschte von 9 bis 10.30 Uhr "Geisterstimmung".

Kein Mensch war auf der Straße und wenn doch, sorgten Polizei und Feuerwehr dafür, dass die Leute schnellstmöglich aus der Gefahrenzone verschwanden.

Um den Ostring, ab Friedhofstraße und bis zur Hammer Straße, kurvten verärgerte und verständnislose Verkehrsteilnehmer herum.

"Ich muss zum Arbeitsamt", polterte ein Autofahrer. "Das ist geschlossen", antwortete ein DRK-Helfer. "Das gibts doch gar nicht", tönte es zurück.

Auch Mitarbeiter der Stadt waren an den abgesperrten Straßen im Einsatz. Es gab viel Erklärungsbedarf. Alle Häuser mussten evakuiert werden. Selbst eine pflegebedürftige Seniorin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Um 10.25 Uhr konnte die Bombe vom Kampfmittelräumdienst erfolgreich und problemlos entschärft werden.

Danach war der Spuk vorbei.

Autor:

Anja Jungvogel aus Unna

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