Brauchen wir etwa wieder den Widerstand? Irmela Mensah Schramm widersteht!

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Bei allen meinen Artikeln, die ich für den Lokalkompass geschrieben habe,
ging es um Umstände und/oder Menschen, die mich interessierten, mir
auffielen und von denen ich dachte, dass sie eine Nachricht wert sind.
Gerne habe ich dann darüber berichtet und mich zu weiteren Begebenheiten bewegt.

In einem meiner letzten Artikel, habe ich Irmela Mensah Schramm vorgestellt.
http://www.lokalkompass.de/kamen/leute/irmela-mens...

Ich gestehe, dass ich im Fall von Irmela nicht neutral bin und nicht weitergehen werde. Die Arbeit von Irmela und ihre Ausstellungen finde ich sehr interessant, notwendig und wichtig und werde sie weiter verfolgen und Kontakt zu der Menschenrechtsaktivistin halten.

Nach meinem letzten Austausch mit Irmela, kam in meinem Kopf die Frage auf; „Brauchen wir wieder einen Widerstand“?
Fakt ist, Irmela hat mit sehr viel Widerstand gegen ihre „Putzarbeit“ zu kämpfen.

Nun lasse ich die eigenen Worte von Irmela folgen,

"Alle fangen mal „klein“ an! sagt Irmela Mensah Schramm".

"Hassschmierereien artikuliert in rassistischen und antisemitischen Parolen, sowie auch NS - Symbole, deren Verwendung gem. § 86a unter Verbot stehen.
Die in dieser Ausstellung, "Hass Vernichtet" gezeigten Beispiele wurden unübersehbar im öffentlichen Raum angebracht und oft wochenlang, -
und nicht selten sogar jahrelang geduldet"!

"Das Unkenntlich machen oder Beseitigen wird jedoch gern als „Sachbeschädigung“ geahndet, dies gilt auch bei den oft zahlreichen
Aufklebern und Plakaten.
Bemerkenswert ist hierzu die Feststellung der Berliner Staatsanwaltschaft, dass das „Zerstören von Werbematerial nicht verbotener Gruppen“
den Straftatbestand der Sachbeschädigung erfüllt“.
Dabei spielen offensichtlich selbst die sichtbaren volksverhetzenden
Aussagen eine untergeordnete Rolle.
Die damit begründete „Meinungsfreiheit“ gelte auch für diese Gruppen"!

"Die vielen Beispiele in der umfangreichen Dokumentation von Irmela
Mensah-Schramm, sind Funde im öffentlichen Straßenland - bundesweit, oft
wochenlang - und nicht selten sogar jahrelang von der Öffentlichkeit
geduldet".

Aufgrund dieser Aussagen von Irmela frage ich mich:
" Was sagt das über die Öffentlichkeit aus", was ist los mit den Menschen,
dass derartige Hasschmierereien geduldet, ja sogar befürwortet werden?
Denn es ist nicht selten, dass Irmela von der Bevölkerung schief angeschaut wird, wenn sie diese Schmierereien wegmacht.

http://www.hassvernichtet.de/

In den Räumen des Ausländerrates in Dresden läuft zurzeit eine Ausstellung über Irmela Mensah-Schramms Schulprojekt:
„Überzeichnet – Nazis entschlossen entgegengemalt“
Heinrich-Zille-Straße 6, Mo., Di. und Do., 14–18 Uhr, Eintritt frei.

In der Uni Leipzig, wird im Rahmen der „AG gegen Rassismus“
am 8.6. die ganz große Ausstellung "Hass vernichtet" eröffnet.

Göttinger Friedenspreis 2015 geht an Irmela Mensah Schramm
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goe...

weitere ausgewählte Preise sind hier aufgeführt
http://www.hassvernichtet.de/index.php?ks=k00s03
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8 Kommentare
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Aysegül Yörük aus Kamen | 08.06.2015 | 10:00  
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Aysegül Yörük aus Kamen | 27.06.2015 | 11:29  
122.747
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 28.06.2015 | 15:32  
122.747
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 28.06.2015 | 23:02  
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Aysegül Yörük aus Kamen | 20.08.2015 | 18:40  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 20.08.2015 | 19:07  
605
Aysegül Yörük aus Kamen | 20.08.2015 | 19:50  
122.747
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 20.08.2015 | 22:26  
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