Frauke Petry ist „Pannekopp des Jahres“!

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Frauke Petry kann ihre Auszeichnung als „Pannekopp des Jahres“ abholen. Archiv-Foto: Christian Loose

Für besondere Verdienste um das Ruhrgebiet verleiht der Ruhrpott-Karneval Geierabend den schwersten Karnevalsorden der Welt an die AfD-Bundessprecherin. Über den Preisträger hatten in 39 Vorstellungen über 17.000 Zuschauer eindeutig abgestimmt.

Dortmund. Die Bergkamenerin Petry gewann mit 36 zu 3 Abenden gegen den überfälligen Ruhrpott-Schnellzug RRX. Die AfD-Poltikerin wird für eine Behauptung über ihre Jugendzeit in Bergkamen ausgezeichnet. Dort habe es schon in den 90er Jahren rechtsfreie Räume gegeben, sogenannte No-Go-Areas. Für diese realitätsferne Wahrnehmung findet der Geierabend nur eine Erklärung: „Schon damals galt überall, wo sie hinkam: Petry geht gar nicht! Wo sie erscheint, breitet sich schlagartig eine mobile No-Go-Area aus“, so Moderator Martin Kaysh.

Heute Abend soll die Politikerin den 28,5 kg schweren Stahlschrott-Orden auf Zeche Zollern in Dortmund um den Hals gehängt bekommen. Laut Reglement muss sie ihn bis zum Ende der Fastenzeit ständig tragen. Zudem muss sie sich verpflichten, keine weiteren Verdienste um das Ruhrgebiet anzustreben. Weil die Anarcho-Karnevalisten ihre Regularien ernst nehmen, ergibt sich eine paradoxe Situation. Kaysh dazu: „Wenn Frauke Petry erscheint, erkennt sie damit die Begründung an. Sie wird also automatisch diese No-Go-Area um sich herum ausbreiten. Da wir unser Publikum nicht gefährden wollen, können wir die Preisträgerin allein aus Sicherheitsgründen nicht im Saal empfangen.“ Deshalb steht der Orden ab 19.30 Uhr auf dem menschenleeren Zechenplatz im hinteren Bereich des LWL-Museums zur persönlichen Abholung bereit - gegen Unterschrift und nur bei schriftlicher Anerkennung des Reglements.

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