Hydranten sind nun fit für den Winter

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Machten jetzt die Hydranten fit für den Winter: Elf Einsatzkräfte der Feuerwehr Bönen. (Foto: privat)
Auf dem Plan der elf Bönener Feuerwehrleute stand jetzt das sogenannte "Hydranten einwintern". Was sich genau hinter diesem Begriff verbirgt, ist schnell erklärt: Die an das öffentliche Wassernetz angeschlossenen Unterflurhydranten, aus denen im Brandfall Löschwasser entnommen werden kann, neigen dazu, im Winter bei Frost einzufrieren. Dann wird es mitunter extrem schwierig und es
vergeht im Einsatzfall wertvolle Zeit, um Löschwasser für die
Brandbekämpfung nachzuführen. Um ein eventuelles Einfrieren der
Hydrantendeckel zu verhindern, wird in Handarbeit jeder Deckel geöffnet,
Schmutz aus dem Rand entfernt und eine dünne Schicht aus biologisch
abbaubarem Fett in den Deckelrand aufgetragen.
Wenn nun jeder Hydrantendeckel schon einmal geöffent ist, wird auch
gleich nachgeschaut, ob ein Hydrant eventuell Mängel aufweist. So werden
die Entwässerungvorrichtung, der allgemeine Zustand der Armaturen und
die Abdeckkappe des Ventils zur Wasserleitung geprüft. Darüber hinaus
wird auch das Hydranten-Schild, das der Feuerwehr im Einsatzfall schnell
den Weg zur Wasserentnahmestelle weist, begutachtet. Ist es gut
sichtbar, beschädigt, mit Aufklebern beklebt, in Buschwerk eingewachsen
oder gar verschwunden? Alle festgestellten Mängel und Beanstandungen wurden aufgelistet und dem Wasserversorger mitgeteilt.
Mit der Mannschaft, bestehend aus Lars Rudolf, Oliver Hedwig, Patrick
Monschau, Matthias Zumdick, Andreas Feih, Michael Kahn, Ricarda
Banaczak, Ronny Schreiber, Michael Brandes, Marcus Schnickmann und Mirco
Berghaus, war die Arbeit nach insgesamt neun Stunden erledigt, so dass
anschließend die eingesetzten Fahrzeuge wieder geputzt zurück in die
Fahrzeughallen gebracht werden konnten. Dieser Dienst unter Leitung von Oberbrandmeister Marcus Schnickmann diente der Prävention, denn er gewährleistet der Feuerwehr für die Wintermonate zu jeder Zeit eine reibungslose Wasserentnahme aus den im Untergrund verlegten Wasserleitungen - vorausgesetzt, dass kein Fahrzeug

auf dem Hydranten parkt...
Aber es gilt: Unterflurhydranten dürfen nicht zugeparkt werden!
Beim Abstellen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum (z.B. am
Fahrbahnrand oder auf Gehwegen) muss sich jeder Verkehrsteilnehmer
vergewissern, dass er mit seinem KFZ nicht auf einem Hydranten parkt. In
der Nähe eines jeden Hydranten ist ein im Regelfall deutlich sichtbares
Schild (z.B. an Hauswänden oder an Laternenmasten) angebracht, das auf
die genaue Lage des Hydranten hinweist.
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