Irmela Mensah-Schramm nimmt nicht hin! Sie ist Aktiv gegen Hass und Rassismus!

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Wir sind für das verantwortlich, was wir widerspruchslos hinnehmen. Ich stimme Irmela Mensah-Schramm vollkommen zu. Das ist auch meine Einstellung zum Leben.

Irmela Mensah-Schramm, die Trägerin des Göttinger Friedenspreises, unter vielen anderen ist mit ihrer Ausstellung "Dialog statt Hass" auf Wanderausstellung.
Irmela sensibilisiert ihr jugendliches Publikum durch ihre Ausstellung
und in Workshops, wie sehr die Hass-Schmierereien als Vorstufe zur
physischen Gewalt gesehen werden müssen.

Die 1945 in Stuttgart geborene Aktivistin für Menschenrechte,
Irmela Mensah-Schramm, ist ehemalige Erzieherin und Heilpädagogin
an einer Berliner Schule für geistig Behinderte und seit 1986 Berühmt und
auch ein wenig berüchtigt, in, gewissen, braunen Kreisen.
In Berlin begann sie damals mit der Dokumentation und Entfernung von rassistischen und antisemitischen Aufklebern und Graffiti.
Nach dem Mauerfall weitete sie ihren Aktionsradius auf andere
Bundesländer und Europa aus.
Seitdem schreibt sie eine bewegte und sehr interessante
Lebensgeschichte und ein Ende ist nicht abzusehen.
Niemals geht sie ohne eine Tasche mit Fotoapparat, Bürsten, Pinseln, Lösungsmitteln und Farbe außer Haus. Nach einem Unfall im Winter 2009/10 machte sie sich sogar bei Schnee und Glätte, auf Krücken auf den Weg, um
Hass-Schmierereien zu suchen und zu entfernen.

Mit weit über 400 Ausstellungen und in unzähligen Workshops an Schulen dokumentiert sie ihre Arbeit. Sie entfernte tausende Aufkleber und ihr Archiv umfasst weit über 16.000 Bilddokumente.

Irmela erhält für ihre Arbeit weder staatliche noch sonstige Unterstützung.

Der Liedermacher Gerhard Schöne ehrte sie mit dem Song „Die couragierte Frau“.

Am 10.11.1995 eröffnete sie ihre erste Ausstellung.
Diese Ausstellung wurde über 350 mal im In- und Ausland gezeigt.

Bei der Ausstellungsplanung beriet der Historiker und Leiter der Gedenkstätte "Haus der Wannseekonferenz" Dr. Kampe.
Übereinstimmend wurde auf Kommentare der Bilder verzichtet,
denn sie sprechen für sich.
Die Wanderausstellung "Hass vernichtet",
kann ausgeliehen werden, zu einem Unkostenbeitrag.

Seit vielen Jahren veranstaltet Irmela in ganz Deutschland Workshops mit Jugendlichen verschiedener Altersklassen an Schulen oder in sozialen
Zentren und an weiteren Örtlichkeiten.

"Immer wieder bin ich erstaunt und auch erfreut darüber, mit wie viel Kreativität
und Phantasie die Jugendlichen sich mit dem Thema beschäftigen und
auseinander setzen und wie viele tolle Ideen bei den gemeinsamen
Gesprächen während und am Ende der Workshops entstanden sind",
erzählt mir Irmela. Ich sehe dabei ein Funkeln in ihren Augen, während sie
mir erklärt, wie Schüler Hakenkreuze, Hass-Schmierereien
und Hass-Worte verändert und zu Friedensbotschaften gemacht haben.

Ich habe Irmela als eine sehr bewusste Frau kennengelernt, die ihre
Aktivitäten gegen Hass liebt. Ihre Anekdoten über Aufeinandertreffen
mit Neo Nazis und Polizisten von ihr direkt zu hören, lösten bei mir mal
Interesse, mal Staunen, Furcht und auch diverse Lacher aus.
Irmela ist Energievoll und diese Energie steckt an.

Es ist mir eine Freude, die Arbeit und das Wirken von Irmela ab jetzt zu verfolgen.
http://www.hassvernichtet.de

Ich möchte mit diesem Projekt Mut machen mitzuwirken, für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, denn;
"FRIEDEN IST MENSCHENRECHT". Ich stimme Dir zu, Irmela.

Der Ausländerrat Dresden e.V. lädt zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Vernissage der Ausstellung
"Überzeichnet Nazis entschlossen entgegengemalt"
der Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin Irmela Mensah-Schramm
am Mittwoch, dem 20.05.2015 um 19 Uhr
in das Internationale Begegnungszentrum ein.
http://www.auslaenderrat-dresden.de/

http://hassvernichtet.de/
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