Jobcenter Unna evakuiert: Weißes Pulver war nur Kochsalz

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Die Feuerwehr und die Polizei ist derzeit im Großeinsatz vor Ort. Mit dabei ist auch der "analytische Task Force", eine Einheit der Dortmunder Berufsfeuerwehr, die auf Gefahrenstoffe spezialisiert ist. Archiv-Foto: Ulrich Bangert

Aufgrund eines vermuteten Chemie-Vorfalls im Jobcenter Unna, ist der Besuch des sozialpolitischen Sprecher der CDU/CSU, Karl Schiewerling, ins Jobcenter Kamen, Rathausplatz 6, verlegt worden.

Der Glasturm des Jobcenters in Unna ist sofort gesperrt worden und alle Mitarbeiter mussten ihre Arbeitsplätze umgehend verlassen.
Grund: Auf dem Flur des dritten Stockwerkes ist ein weißes Pulver entdeckt worden, von dem niemand zunächst wusste, um was für eine Substanz es sich handelt und wer es verstreut haben könnte.
Feuerwehr und Polizei sind derzeit mit 64 Kräften und 28 Fahrzeugen im Großeinsatz vor Ort. Dabei ist auch der "analytische Task Force", eine Einheit der Dortmunder Berufsfeuerwehr, die auf Gefahrenstoffe spezialisiert ist. 
Ein Schnelltest des weißen Pulvers hat ergeben, dass es sich wohl um Kochsalz handeln dürfte. 
Ein 26-jähriger polizeibekannter Mann steht im Verdacht, das Kochsalz an zwei Stellen im Jobcenter verstreut zu haben. Die Motive des Mannes sind derzeit noch völlig unklar. Er soll am Tag zuvor schon einmal das Jobcenter aufgesucht haben. 
Die Fahndung läuft nach dem Täter, der zurzeit nicht zu finden ist.
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